Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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GIZ-Büro Ghana
Landesdirektor/in Klaus von Mitzlaff Standort German Development Cooperation House No 7 Volta Street Accra Postanschrift GIZ Office Ghana P.O. Box KIA 9698 Accra Ghana Tel.: +233 302 777375, 773108, 760448 Fax: +233 302 773106 E-Mail: giz-ghana@giz.de |
Ghana
Die Republik Ghana ist ein Partnerland der deutschen und internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Die GIZ führt Vorhaben im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durch und ist seit 1983 mit einem Büro in Accra vertreten. Die Arbeit der GIZ in Ghana ist in die ghanaische Armutsbekämpfungsstrategie eingebettet. Ziel dieser Strategie ist es, ein nachhaltiges, gerecht verteiltes Wirtschaftswachstum und eine beschleunigte Armutsminderung in einem demokratischen Umfeld zu verwirklichen. Trotz vergleichsweise hoher makroökonomischer Stabilität fehlen in Ghana noch eine gut ausgebildete Bevölkerung und globale Wettbewerbsfähigkeit. Die wirtschaftlichen Akteure haben keinen oder sehr erschwerten Zugang zu Finanz- und anderen Ressourcen, einschließlich moderner Technologien. Weite Teile der ländlichen und städtischen Bevölkerung arbeiten auf Subsistenzniveau im informellen Sektor. Arme Bevölkerungsgruppen sind zudem kaum in der Lage, gesellschaftliche Prozesse und politische Willensbildung sowie staatliche Ressourcenverteilung zu beeinflussen. Frauen sind vielfach in einer besonders benachteiligten Position. Traditionen und Gewohnheiten wirken hier entwicklungshemmend. Nach Abstimmung zwischen der deutschen und ghanaischen Regierung konzentriert sich die Arbeit der GIZ derzeit auf folgende Schwerpunkte:
Darüber hinaus werden im Auftrag des BMZ das Kofi Annan International Peace Keeping Training Centre (KAIPTC), das öffentliche Finanzwesen und die Reform des Rechtssektors unterstützt. In zwei von der Bill & Melinda Gates Foundation kofinanzierten Regionalprojekten werden in mehreren westafrikanischen Ländern Marktanbindung und Verarbeitungskapazitäten kleinbäuerlicher Kakao- und Cashewproduzenten verbessert, um ihre Einkommen aus dem Anbau deutlich zu steigern. In einem vom Bundesministerium, für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) finanzierten Vorhaben werden in Zusammenarbeit mit der Versicherungswirtschaft innovative Versicherungsprodukte zur Absicherung der Landwirtschaft gegen die Folgen des Klimawandels entwickelt. Im Auftrag des Auswärtigen Amts (AA) wird die Ausbildung der ghanaischen und westafrikanischen Polizei unterstützt. Alle Projekte und Programme tragen zur HIV/Aids-Prävention bei. Die Regionale Koordinationsstelle für HIV und Tuberkulose (ReCHT) unterstützt die Vorhaben bei dieser Aufgabe und fördert HIV/Aids-Mainstreaming in mehreren Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft. Einige Vorhaben werden mit der KfW Entwicklungsbank durchgeführt. Im Schwerpunkt Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung kooperiert die GIZ mit dem niederländischen Direktorat für internationale Beziehungen (DGIS) und der Danish International Development Agency (DANIDA), im Schwerpunkt Good Governance mit dem State Secretariat for Economic Affairs (SECO) der Schweizerischen Eidgenossenschaft und wechselnden Partnern der Joint Sector Group on Decentralisation. Auch die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in Form von Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft gewinnt zunehmend an Bedeutung. Derzeit gibt es in Ghana fünfzehn Partnerschaften mit deutschen, internationalen und ghanaischen Unternehmen. |
AktuellesWege aus der Überschuldung: Bildung ist der Schlüssel Experten diskutieren in der GIZ-Repräsentanz Berlin über Kundenschutz und soziale Verantwortung im Mikrofinanzsektor. Niebel lobt Entwicklungspartnerschaft mit der Wirtschaft (PPP)
Bundesminister zeigt sich bei seinem Besuch in Ghana beeindruckt über die wirtschaftliche Entwicklung |