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GTZ Weltweit > Afrika südlich der Sahara > Benin

Büroadresse

Bureau de la GTZ à Benin

Büroleiter
Frau Sabine Diallo
E-Mail: Sabine.Diallo@gtz.de

Postanschrift
Bureau de la GTZ
08 BP 1132 Tri postal
Cotonou
Benin

Tel.: +229 21 31 03 95
Fax: +229 21 31 13 35

Die GTZ in Benin

Karte Benin, Afrika südlich der Sahara. © GTZ 2004.

Seit über 30 Jahren arbeitet die GTZ in Benin im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Seit 1990 ist die GTZ mit einem Büro in Cotonou vertreten. Der Geschäftsbereich GTZ International Services ist im Auftrag internationaler Organisationen ebenfalls in Benin tätig.

Trotz eines stabilen gesamtwirtschaftlichen Wachstums seit Anfang der 1990er Jahre zählt Benin noch immer zu den ärmsten Ländern der Welt. Nach Angaben des Human Development Reports 2007/2008 erzielt Benin derzeit ein Bruttosozialprodukt pro Kopf von 1.140 US-Dollar (im Vergleich Deutschland: 29.460 US-Dollar). Das Bevölkerungswachstum ist hoch, es liegt bei 2,9 Prozent pro Jahr. Etwa ein Drittel der Bevölkerung lebt in absoluter Armut. Eine hohe Analphabetenrate sowie die unzureichende Basisinfrastruktur tragen dazu bei, dass Benin Rang 163 unter den 177 Ländern des Human Development Index belegt.

Gruppe von Frauen in Benin. © GTZ 2004.

Die Wirtschaftsstruktur des ressourcenarmen Landes wird einseitig vom Agrarsektor dominiert: Circa 85 Prozent aller Exportgüter sind landwirtschaftliche Produkte, rund drei Viertel davon Baumwolle. Der Großteil der Erwerbstätigen ist in der Landwirtschaft beschäftigt. Dennoch weist diese nur eine geringe Produktivität auf.

Reformen im öffentlichen Dienst, bei der Privatisierung von Staatsbetrieben und der Förderung des Privatsektors schreiten nur langsam voran.

Als Beitrag zur Behebung bestehender Entwicklungsdefizite wurden 2002 drei Schwerpunkte der deutsch-beninischen Zusammenarbeit vereinbart:

  • Schutz und nachhaltiges Management der natürlichen Ressourcen
  • Dezentralisierung und Kommunalentwicklung (Good Governance)
  • Städtische und ländliche Trinkwasserversorgung und integrierte Bewirtschaftung der Wasserressourcen

Die GTZ engagiert sich in diesen drei Schwerpunkten. Darüber hinaus wurde 2007 das übergreifende Projekt „Makroökonomische Beratung zur Armutsbekämpfung“ ins Leben gerufen.

Ein weiterer Arbeitsbereich ist das Engagement der GTZ im Auftrag des Millennium Challenge Account (MCA), eines Fonds der US-Regierung für Wirtschaftswachstum und Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern. In diesem Fall soll durch die Verbesserung des Bodenrechts der Zugang der Bevölkerung zu Land gesichert werden.

Die GTZ arbeitet in enger Kooperation mit dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) und der KfW Entwicklungsbank sowie verschiedenen beninischen und internationalen Partnern.


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