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Herr Johannes Knapp
E-Mail: johannes.knapp@giz.de

PPP-Fonds – Fragile Staaten Westafrika

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: PPP-Fonds – Fragile Staaten Westafrika
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Côte d’Ivoire, Liberia, Sierra Leone
Gesamtlaufzeit: 2011 bis 2015

Ausgangssituation

In den fragilen Staaten Westafrikas ist die wirtschaftliche und soziale Infrastruktur durch lange währende Konflikte und Krisensituationen geschwächt. In der Zeit nach dem Konflikt sind die Regierungen nicht in der Lage, der Bevölkerung diese Infrastruktur bereitzustellen und Einkommensmöglichkeiten zu eröffnen. Die wirtschaftliche und soziale Lage eines Großteils der Bevölkerung ist deshalb problematisch.

In einem solchen Umfeld können Unternehmen eine wichtige Rolle einnehmen: Sie ermöglichen der Bevölkerung, einer Beschäftigung nachzugehen und Einkommen zu erzielen. Der Erfolg der Unternehmen wird jedoch von der mangelhaften öffentlichen Infrastruktur, nicht ausreichend qualifizierten Arbeitskräften, mangelnder Rechtssicherheit, dysfunktionalen Behörden und Handelsprozessen sowie nicht zuletzt dem Fehlen kompetenter lokaler Zulieferer und Dienstleistungen gemindert.

Ziel

Die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung im Umfeld von Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft in ausgewählten fragilen Staaten Westafrikas ist verbessert.

Vorgehensweise

Kern des Vorhabens ist die Bereitstellung eines Fonds zur Durchführung konkreter Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft in den fragilen Zielländern Westafrikas. Dadurch soll die Bevölkerung möglichst schnell und nachhaltig Zugang zu einkommensschaffender Tätigkeit und zu sozialen Diensten erhalten.

Die GIZ kooperiert im Rahmen des Vorhabens mit starken, vorzugsweise überregional agierenden Unternehmen, deren Finanzkraft und operative Stärke groß genug sind, um auch schwierige Situationen in einem fragilen Umfeld zu meistern. Die Unternehmen respektieren zentrale Werte in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz, Anti-Korruption und Beziehungen zu umliegenden Gemeinden.

Entwicklungspartnerschaften kombinieren die individuellen Stärken der Privatwirtschaft und der GIZ. Sie werden gemeinsam geplant, finanziert und realisiert. Die Unternehmen profitieren hier von der Erfahrung und Expertise, den Kontakten und dem weltweiten Expertennetz der GIZ. Gleichzeitig tragen sie mit ihrem Engagement dazu bei, entwicklungspolitische Ziele zu erreichen.

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