GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Intergovernmental Authority on Development (IGAD)

Der Zwischenstaatlichen Behörde für Entwicklung (Intergovernmental Authority on Development – IGAD) gehören sieben Länder an: Äthiopien, Dschibuti, Eritrea, Kenia, Somalia, Sudan und Uganda. Eritrea, das IGAD 1993 beigetreten war, hat seine Mitgliedschaft Mitte 2007 suspendiert. Das ursprüngliche Mandat von IGAD umfasste Maßnahmen zur Wüstenbekämpfung und zur Abwendung von Hungerkatastrophen. Es wurde 1996 erweitert. Seither zählen wirtschaftliche Integration, Schutz vor Naturkatastrophen, Ernährungssicherheit sowie politische und humanitäre Angelegenheiten zu den wichtigsten Aufgaben der Organisation. Eine neue Ära der Zusammenarbeit der Länder am Horn von Afrika wurde damit eingeleitet.

IGAD zielt auf die politische, wirtschaftliche und soziale Integration ihrer Mitgliedsländer, um in der Region Frieden und Sicherheit zu gewährleisten, nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu erreichen und die Lebensbedingungen von rund 200 Millionen Menschen zu verbessern.

Die Region ist weiterhin von den Auswirkungen zwischen- und innerstaatlicher Konflikte, wirtschaftlicher Probleme, Ernährungskrisen und humanitärer Katastrophen betroffen. Die Mechanismen der IGAD-Mitgliedsländer, die ein friedliches Zusammenleben und eine effiziente Umsetzung der gemeinsamen Entwicklungsziele vorsehen, müssen weiterentwickelt werden. Hier muss IGAD Initiativen ergreifen, die Mehrwert und spezifischen Nutzen des Staatenverbundes für seine Mitglieder erkennen lassen. Hierin liegt die größte Herausforderung für das IGAD-Sekretariat in Dschibuti.

Das IGAD-Sekretariat hat 2002 in einem Strategiepapier den Schwerpunkt darauf gelegt, Frieden und Sicherheit in der Region zu fördern. Probleme mit grenzüberschreitendem Charakter sollen durch Interventionen auf der politischen Ebene und durch regionale Programme gelöst werden.

Seit 1990 unterstützt die GTZ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das IGAD-Sekretariat dabei, Beiträge für Frieden und Sicherheit zu leisten sowie gemeinsame Entwicklungsziele in den Mitgliedsländern umzusetzen. Die Kompetenzen des IGAD-Sekretariats im institutionellen Bereich (Organisationsentwicklung) und im fachlich-technischen Bereich sollen dazu gestärkt werden.

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