Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Wasser über Grenzen hinweg gemeinsam nutzenProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Grenzüberschreitendes Wassermanagement in der SADC-Region
Ausgangssituation
Wasser ist ein entscheidender Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung des südlichen Afrika, denn die Niederschlagsmengen schwanken sehr stark und sind höchst ungleich verteilt. Immer wieder treten Dürren auf. Da der Großteil des Wassers der Region aus 15 grenzüberschreitenden Flussgebieten stammt, können die Ressourcen nur durch gemeinsame Anstrengung aller Anlieger nachhaltig genutzt werden. Die Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (Southern African Development Community, SADC) hat deshalb das „Protokoll über gemeinsam genutzte Wasserläufe“ verabschiedet und damit die Voraussetzung für eine gemeinsame und grenzüberschreitende Bewirtschaftung der Wasserressourcen geschaffen. Darüber hinaus setzt SADC auf den Ausbau von grenzüberschreitenden Wasser-Infrastrukturmaßnahmen, um die Lebenssituation der Menschen in der Region zu verbessern. Ziel
Das Vorhaben stärkt die Kapazitäten der Institutionen, die in der SADC-Region für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen sorgen. So fördert es etwa den Aufbau von Flussgebietsorganisationen (FGO) an den Flüssen Limpopo und Orange-Senqu. Dies sind multilaterale Organisationen, die die gemeinsame und friedliche Nutzung der knappen Wasserressourcen von grenzüberschreitenden Flüssen anstreben. Das Vorhaben fördert Bewirtschaftungspläne, mit denen sich alle Anrainerstaaten auf eine abgestimmte wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Flussgebiete festlegen. Vorgehensweise
Das deutsche Vorhaben stärkt die institutionellen und personellen Kapazitäten von Flussgebietsorganisationen, deren Vernetzung und die Entwicklung von flussgebietsweiten Bewirtschaftungsplänen und fördert die Kapazitäten des SADC-Sekretariats und nachgelagerter Organisationen. Dadurch werden Transparenz und Vertrauen geschaffen, was die Zusammenarbeit der Mitglieds- und Anrainerstaaten stärkt. Die GIZ fördert den Austausch zwischen allen internationalen Gebern und die Harmonisierung der Unterstützung.. Sie hat im Flussgebiet des Orange-Senqu ein Strategiekomitee mit Vertretern der regionalen Flussgebietsorganisationen und deren Gebern ins Leben gerufen. Das Komitee entwickelt einen konzertierten Managementplan für das gesamte Flussgebiet, der die Unterstützung der verschiedenen Geber bündelt und auf ein gemeinsames Ziel ausrichtet. Folgende Consultingfirmen unterstützen das GIZ Transboundary Water Management Programm:
Wirkung – Was bisher erreicht wurde
Das Vorhaben hat den Aufbau der Flussgebietsorganisationen für die Flüsse Orange-Senqu und Limpopo erfolgreich gefördert. Nun stärkt es diese Organisationen und ihre Sekretariate darin, ihre rechtlichen, institutionellen und organisatorischen Strukturen und Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Dazu gehört es, Leitlinien etwa für die Finanzverwaltung, die Einbindung von Interessengruppen oder das Umweltmanagement zu entwickeln, die FGO-Partnerschaften zu unterstützen und Informations- und Wissensmanagement zu fördern. Indem alle Anrainer eines Flussgebiets gemeinsam handeln, lassen sich Projekte für die Trinkwasserversorgung, Bewässerung und Energieerzeugung optimal umsetzen. Februar 2010 Weiterführende Informationen
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