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GTZ Weltweit > Afrika südlich der Sahara > Kenia

Büroadresse

GTZ Office Nairobi

Büroleiter
Herr Hendrik Linneweber
E-Mail: hendrik.linneweber@gtz.de

Standort
GTZ Office Nairobi
Riverside Drive, Riverside Mews Building, Westlands
Nairobi
Kenia

Postanschrift
GTZ Office Nairobi
P.O. Box 41607
00100 GPO Nairobi
Kenia

Tel.: +254 20 4228 000
Fax: +254 20 4228 999
E-Mail: gtz-kenia@gtz.de

Die GTZ in Kenia

Kenia, Afrika südlich der Sahara. © GTZ 2004.

Kenia ist ein Schwerpunktland der deutschen und internationalen Entwicklungszusammenarbeit in Ostafrika. Seit 1975 arbeitet die GTZ dort im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Seit seiner Unabhängigkeit von Großbritannien 1963 bis Mitte der 1980er-Jahre war das Land wirtschaftlich und politisch stabil. Unter Daniel arap Moi, Staatspräsident von 1978 bis 2002, nahmen jedoch Korruption und Ineffizienz zu und das Land wurde politisch instabil.

Die seit 2003 amtierende Regierung versuchte mit einer Liberalisierung der Wirtschaftsordnung, mit Korruptionsbekämpfung und Verbesserung der Rechtsstaatlichkeit die Krise zu überwinden. Wirtschaftswachstumsraten von über fünf Prozent und Fortschritte auf dem Weg zu mehr Demokratie gaben Anlass zur Hoffnung.

Die GTZ hat in den letzten Jahren an der Entwicklung von Politiken mitgearbeitet, die nicht nur partizipatorische und armutsorientierte Ziele verfolgen. Vielmehr soll der ehemals zentrale Einfluss der jeweiligen Regierung reduziert werden und auf dezentrale Entscheidungen und die Umsetzung durch Zivilgesellschaft, Kirchen, Privatwirtschaft, Nutzergruppen und parastaatliche Einrichtungen übergehen. Die Entwicklung dieser Politiken ist weitgehend abgeschlossen. Der nächste Schritt ist nun die Unterstützung bei ihrer Umsetzung. Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Themenschwerpunkte Wasser, Gesundheit und Landwirtschaft.

Good Governance, armutsbezogene Führung des öffentlichen Haushalts und Verstärkung von Frieden und Sicherheit in der Region sind Gegenstand weiterer Projekte der GTZ. Die Bekämpfung von HIV/Aids ist Teil aller Programme und Projekte.

Die Präsidentschaftswahl vom 27.12.2007 endete mit einer Pattsituation; Regierung und Opposition reklamierten den Wahlsieg jeweils für sich. In der Bevölkerung, vor allem in den Slumgebieten der Großstädte und im Westen des Landes, kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit vielen Todesopfern. Unter Vermittlung des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan wurde ein Friedensplan ausgearbeitet, der im Februar 2008 von den Konfliktparteien unterzeichnet wurde. Seitdem regiert in Kenia eine große Koalition, im Land herrscht weitgehend Ruhe.

Die zukünftige Gestaltung der Entwicklungszusammenarbeit mit Kenia hängt von der weiteren Entwicklung der aktuellen politischen Situation und vom verantwortungsvollen Verhalten aller Beteiligten ab.

Unterzeichnung des Friedensplans im Februar 2008 in Nairobi © GTZ

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