Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Kultur und EntwicklungEntwicklung ist nicht denkbar, ohne dass ihre kulturelle Dimension berücksichtigt wird. Darüber ist man sich in der internationalen Forschung wie auch in der entwicklungspolitischen Diskussion weitgehend einig. Die UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen, die 2005 ratifiziert wurde, bildet die Grundlage für eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema „Kultur und Entwicklung“ in der entwicklungspolitischen Diskussion in Deutschland und für die Arbeit der GIZ. Aber welche Rolle spielt Kultur konkret in der Arbeit mit den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit? Inwiefern kann es helfen, kulturelle Aspekte zu berücksichtigen, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern? Und wie gehen wir dabei mit unserem eigenen kulturellen Hintergrund, unseren Wertvorstellungen und Traditionen um? Die GIZ diskutiert diese Fragen mit ihren Partnern im In- und Ausland. Die Erkenntnisse daraus sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit vor Ort. So werden beispielsweise Theater, Fotos oder Karikaturen in GIZ-Projekten genutzt, um bestimmte Themen zu vermitteln. Aber auch die Frage, wie die Kulturen unserer Partnerländer erhalten und gefördert werden können, greifen wir gemeinsam mit unseren Partnern auf. Darüber hinaus kann Kultur auch direkt zur wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes und damit zur Armutsminderung beitragen. Innerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) besteht ein riesiges Potenzial für die Menschen in den Partnerländern, Arbeit zu finden – das gilt insbesondere für Frauen. Die GIZ nutzt bereits bestehende Programme, um Partnerländer bei der Entwicklung der verschiedenen Branchen der KKW zu unterstützen.
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AktuellesWas kulturelle Initiativen in Afrika bewegen können
„Entwicklungszusammenarbeit aus einer anderen Perspektive“ |