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Themen > Ländliche Entwicklung > Agrarpolitik und ländlicher Raum > Ernährungssicherung > Agrarpolitik und Ernährungssicherung

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Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie von:
Ingo Melchers
Tel.: +49 228 24934-250
E-Mail: ingo.melchers@giz.de

Agrarpolitik und Ernährungssicherung

In den Entwicklungsländern hungert jeder fünfte Mensch. Täglich sterben etwa 26.000 Kinder an den Folgen von Hunger und Unterernährung, die Hälfte von ihnen ist jünger als fünf Jahre.

Die Nahrungsmittelpreiskrise rückte die ländliche Entwicklung wieder in den Mittelpunkt der Entwicklungszusammenarbeit. Sie gilt als Hebel zur nachhaltigen Bekämpfung von Hunger und Armut. Aber nicht die Agrarpolitik allein muss auf Ernährungssicherung ausgerichtet sein, sondern auch zum Beispiel die Handelspolitik oder die Wirtschaftsförderung. Die GIZ unterstützt und berät ihre Partner bei der Planung und Umsetzung von Vorhaben der Agrarpolitik und Ernährungssicherung.

Äthiopien: Neues Getreide gegen Hunger

In den Hochlandregionen Amhara, Oromia und Tigray wächst seit einigen Jahren Triticale, eine Kreuzung aus Weizen und Roggen. Es bringt hohe Erträge, ist unempfindlich gegen Trockenheit und wächst auch auf nährstoffarmen Böden, das macht es bei den Bauern beliebt. Weil jetzt eine kleinere Fläche für den Getreideanbau reicht, bleibt mehr Platz für den Anbau anderer Nahrungskulturen. Dadurch hat sich in den letzten Jahren die Ernährung der Menschen deutlich verbessert. Allein in Amhara bauen inzwischen schätzungsweise 40.000 Bauern Triticale an. In einem umfangreichen Vorhaben zur Verbesserung der Ernährungssituation führte die GIZ das neue Getreide in der Region ein.


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