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Stadt Eschborn hilft Opfern der Flutkatastrophe: Kooperation mit GTZ

Eschborn, 22. Juni 2005. Die Stadt Eschborn wird mit der von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Spende in Höhe von 100.000 Euro für die Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien im vergangenen Dezember ein Projekt der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH finanzieren.

Bürgermeister Wilhelm Speckhardt und Geschäftsführer Wolfgang Schmitt von der Eschborner GTZ-Zentrale unterzeichneten am 22. Juni 2005 einen Zuwendungsvertrag, in dem die Modalitäten geregelt sind. Demnach soll das Geld in den Aufbau eines psychosozialen Zentrums in Batticaloa, im Nordosten Sri Lankas, fließen, wo die GTZ schon seit mehr als 30 Jahren engagiert ist. Hier sind die Menschen von der Katastrophe besonders stark betroffen.
Bürgermeister Speckhardt erläuterte während der Pressekonferenz, dass es breite Zustimmung gab, als er die GTZ als Projektpartner vorschlug. „So können wir sicher sein, dass unser Geld auch wirklich dorthin fließt, wo es die Menschen in den betroffenen Gebieten am dringendsten benötigen. Nur ein erfahrener Partner wie die GTZ kann dies gewährleisten.“ Mit diesen Worten bedankte sich der Eschborner Bürgermeister bei Wolfgang Schmitt von der GTZ für das Engagement in dem Krisengebiet.

Die Menschen in Sri Lanka haben durch den Tsunami nicht nur materielle Schäden erlitten, sondern sind oftmals auch psychisch traumatisiert. „Schätzungsweise bis zu 25.000 Menschen benötigen psychosoziale Hilfe, um die schlimmen Erfahrungen der Flutkatastrophe und des schrecklichen Bürgerkrieges überwinden zu können", sagte Wolfgang Schmitt. Vor allem ältere Menschen, alleinerziehende Frauen, Witwen und Waisen brauchen diese Unterstützung. "Aus diesem Grund haben wir der Stadt Eschborn vorgeschlagen, in Sri Lanka ein Zentrum für psychosoziale Betreuung zu finanzieren", erläuterte Schmitt. Dort werden dann einheimische Fachkräfte ausgebildet und Patienten können ambulant oder in besonders schweren Fällen auch stationär behandelt werden. Voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2006 soll das Zentrum seinen Betrieb aufnehmen.

Die GTZ ist ein weltweit tätiges Unternehmen der Internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung. Seit 30 Jahren bietet sie zukunftsfähige Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen in einer globalisierten Welt. Die GTZ unterstützt komplexe Reformen und Veränderungsprozesse, auch unter schwierigen Bedingungen. Ihr Ziel ist es, die Lebensbedingungen von Menschen nachhaltig zu verbessern. Hauptauftraggeber der GTZ ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).


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