Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Klimaschutz - Sprungbrett für die Internationale ZusammenarbeitAbschlussveranstaltung von KfW und GTZ zum gemeinsamen Jahresthema zeigt Chancen und Potenziale auf Klimaschutz ist eine große Chance für die Entwicklungszusammenarbeit und die deutsche Wirtschaft. Dies stellte BMZ-Staatsekretär Hans-Jürgen Beerfeltz in seiner Auftaktrede ebenso deutlich heraus wie die Referenten der folgenden Gesprächsrunden. Auf der Veranstaltung zum gemeinsamen Jahresthema der KfW Entwicklungsbank und der GTZ „Klimapolitische Vielfalt: Chancen für Entwicklung und Wirtschaft“ im Haus der Deutschen Welle in Bonn diskutierten Politiker und Vertreter von Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen am 4. November die Perspektiven umweltverträglichen Wachstums durch saubere Technologien. „Das 2-Grad-Ziel kann ohne die Entwicklungsländer nicht erreicht werden“, betonte Beerfeltz und appellierte an die Teilnehmer, kreativ und innovativ nach Lösungen zu suchen, statt nur auf die internationalen Klimaverhandlungen zu hoffen. Eberhard Brandes, Geschäftsführer des World Wide Fund For Nature Deutschland (WWF) und Hans-Joachim Luhmann vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie schlossen sich dieser Meinung an. Deutschland müsse im Bereich der Klimaanpassung noch ambitionierter werden und auf bilateraler Ebene und innerhalb der EU ein aktive Rolle übernehmen. Kurt-Christian Scheel vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und Antonio Pflüger, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, zeigten auf, wie deutsche Spitzentechnologien zu einer kohlenstoffarmen Entwicklung beitragen und welche Exportchancen dies birgt. Im Bereich Klimaschutztechnologie nehme Deutschland eine Vorbildfunktion ein, die es nutzen müsse, betonte die Leiterin des Klimasekretariats der Vereinten Nationen, Christiana Figueres, per Videobotschaft. Im Bild v.l.n.r.: Bernd Eisenblätter (Sprecher der Geschäftsführung der GTZ), Hans-Jürgen Beerfeltz (BMZ-Staatsekretär), Norbert Kloppenburg (Vorstand der KfW Bankengruppe) Zum Abschluss präsentierten KfW und GTZ den Vorschlag für eine gemeinsame Klimatechnologie-Initiative. Diese soll die Erfahrungen und Instrumente der Technischen und der Finanziellen Zusammenarbeit für die Partnerländer gebündelt verfügbar machen. Vor dem Hintergrund dieser und weiterer Kooperationen zeigten sich der Vorstand der KfW Bankengruppe, Norbert Kloppenburg, und Bernd Eisenblätter, Sprecher der Geschäftsführung der GTZ, sichtlich zufrieden mit dem ersten gemeinsamen Jahresthema, das in diesem Jahr unter dem Motto „Vielfalt – Impuls für Entwicklung“ stand. „Wir konnten zeigen, wie gut und effizient wir zusammenarbeiten. Ohne das Jahresthema wäre die Initiative zu Klimatechnologien nicht zustande gekommen. Wir haben Lust auf mehr bekommen“, sagte Eisenblätter. Zum Abschluss zog er dann noch das Fazit des Abends: „Der Klimaschutz ist ein Hauptthema der Entwicklungszusammenarbeit, das vielfältige Potenziale für Innovationen bietet. Es ist wie kein anderes Thema für die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft geeignet.“
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