Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Südafrika: Reiche Ernte für arme Bauern
Auch über zehn Jahre nach dem Ende der Apartheid leben weite Teile der südafrikanischen Landbevölkerung in Armut. Unterernährung und Krankheiten sowie eine ungerechte Verteilung der fruchtbaren landwirtschaftlichen Nutzflächen stellen Mandelas „Regenbogen-Nation“ vor große Herausforderungen. Der GTZ-Ansatz enthält verschiedene Elemente: die Landbevölkerung wird dazu motiviert, ihre eigene Situation zu analysieren, Bedarfe zu formulieren und mit fachkundiger Unterstützung zu lösen und wird damit bewusst in die Umstrukturierungsprozesse eingebunden. Auf Provinzebene hat die GTZ die beteiligten Akteure aus Privat- und Zivilgesellschaft sowie aus dem Landwirtschaftsministerium an einen ‘runden Tisch’ gebracht, um deren Dienstleistungen besser aufeinander abzustimmen und an die Bedürfnisse der Landarbeiter auszurichten. Um nachhaltiges und selbstverantwortliches Handeln zu fördern, wird die Bevölkerung in allen Produktions-, Verpackungs- und Verkaufsprozessen von den GTZ-Experten unterstützt und beraten. Mittlerweile ist die Vorgehensweise in nahezu der gesamten Limpopo-Provinz eingeführt und hat sich bewährt. Über 300 Feldberater wurden ausgebildet, über 500 landwirtschaftliche und nicht-landwirtschaftliche Arbeitsgruppen haben sich neu gegründet, eine Reihe bereits bestehender Organisationen konnte ihr Management deutlich verbessern. Die neu aufgebaute "Limpopo Smallholder Farmer Association" vertritt nun die Interessen der Bauern gegenüber dem Landwirtschaftsministerium. In mehreren Gebieten hat die Bevölkerung außerdem Saatgenossenschaften gegründet, deren Mitgliederzahlen und Anbauflächen sich stetig erhöhen. |
Im Blickpunkt |