Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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''Digitale Kluft" gemeinsam überwindenEschborn, 10. November 2005. Während bei uns bereits Schulkinder mit Mobiltelefon und Internet aufwachsen, bleibt nach wie vor ein großer Anteil der Weltbevölkerung von der Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien ausgeschlossen: 800.000 Kleinstädte und Dörfer weltweit - das sind 30 Prozent - sind weder über Telefon noch Internet oder andere moderne Informationstechnologien verbunden. Die digitale Kluft zu überwinden, ist eines der Ziele des Weltgipfels zur Informationsgesellschaft (WSIS), der vom 16. bis zum 18. November 2005 in Tunis stattfindet. Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus aller Welt werden zur zweiten Phase dieser UN-Konferenz erwartet. 2003 fand die erste Phase in Genf statt; 175 Staaten verabschiedeten eine Grundsatzerklärung und einen Aktionsplan für die Zeit bis 2015. Die Konferenz wird von der ITU gemeinsam mit Unterstützung von UN Generalsekretär Kofi Annan veranstaltet. Zu den zentralen Themen in Tunis zählen nun die Finanzierung des Infrastrukturausbaus in armen und ländlichen Regionen sowie die "Regierung" des Internets. Neben rund 250 "Runden Tischen", Diskussionsforen, Präsentationen und Medienveranstaltungen wird der zentrale Anziehungspunkt die Begleitausstellung "ICT4all" sein, die vom 15. bis 19. November 2005 stattfindet. Auf einer Fläche von fast 10.000 m2 werden Aussteller aus Industrie- und Entwicklungsländern neue Entwicklungen, Strategien und Lösungen in der Informationstechnologie präsentieren. Die Veranstalter rechnen mit rund 40.000 Besuchern. Deutschland präsentiert sich in einem eigenen Pavillon. Unter dem Motto "German Partnership for ICT Challenges - Worldwide" kommen hier Akteure aus Politik, Wirtschaft und der Entwicklungszusammenarbeit zusammen. "Im Vordergrund stehen dabei die gemeinsamen Anstrengungen der verschiedenen deutschen Akteure, die die Verbreitung und Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern", sagt Erich Stather, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Neben dem BMZ präsentieren sich zehn weitere deutsche Partner: das Auswärtige Amt, das Bundesinnenministerium, Siemens, SAP, Deutsche Messe AG (CeBIT), das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen, die KfW Bankengruppe, die Deutsche Welle, InWEnt und die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH. Sie zeigen, wie IKT als Hebel für wirtschaftliche und soziale Entwicklung wirken kann. Die GTZ ist ein weltweit tätiges Unternehmen der Internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung. Seit 30 Jahren bietet sie zukunftsfähige Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen in einer globalisierten Welt. Die GTZ unterstützt komplexe Reformen und Veränderungsprozesse. Ihr Ziel ist es, die Lebensbedingungen von Menschen nachhaltig zu verbessern. Hauptauftraggeber der GTZ ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). In den vergangenen fünf Jahren spielte IKT in über 150 Vorhaben der GTZ eine Rolle, unter anderem in den Sektoren Bildung, Gesundheit, öffentliche Verwaltung, Privatwirtschaftsförderung, ländliche und regionale Entwicklung. Deutscher Pavillon: Pressekonferenz: Kontakt der GTZ in Tunis:
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