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Tsunami-Hilfe: Großspende Niedersächsischer Arbeitgeber für Wiederaufbau Sri Lanka

Hannover/Eschborn, 28. Juli 2005. NiedersachsenMetall und der Arbeitgeberverband der Deutschen Kautschukindustrie (ADK) engagieren sich mit jeweils einer Million Euro beim Wiederaufbau in Sri Lanka nach der Tsunami-Katastrophe in Südostasien. Hierzu haben sie jetzt einen Vertrag unterzeichnet.

"Ich bin davon überzeugt, dass diese Summe mit der Qualifizierung junger Menschen und mit dem Bau eines Ausbildungs- und Kompetenznetzwerkes für den Bootsbau in Sri Lanka richtig eingesetzt wird und dass die zwei Millionen Euro eine sinnvolle und nachhaltige Hilfe für die betroffene Region sind. Ich danke allen Beteiligten", sagte Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff aus Anlass der Vertragsunterzeichnung.

Die beiden Organisationen beauftragten die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), in den kommenden drei Jahren die Hilfsmaßnahmen umzusetzen. Mit der Spende wird zum Wiederaufbau in Sri Lanka innerhalb von drei Jahren ein Ausbildungs-Kompetenz-Netzwerk für den Bootsbau geschaffen. Am Zustandekommen der Kooperation waren die Staatskanzlei Niedersachsen und das Niedersächsische Kultusministerium beteiligt. Das Projekt ist Teil eines Berufsbildungsvorhabens, das die GTZ im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) in Sri Lanka durchführt. Die GTZ ist schon seit Jahrzehnten in den vom Tsunami hart getroffenen Distrikten Batticaloa, Trincomalee und Jaffna in Sri Lanka tätig. Dies tut sie im Auftrag des BMZ und zunehmend auch für internationale und private Auftraggeber. Dabei kooperiert die GTZ in Sri Lanka mit regionalen und lokalen Partnern. Diese bereits vorhandene Infrastruktur ermöglicht es der GTZ, den Opfern nun effektiv zu helfen.

Im Nachgang der Maßnahme der Niedersächsischen Arbeitgeberverbände plant die Landesregierung zusammen mit Spenden für die Flutopfer, die vor allem in der Region Hannover und in den hiesigen Kommunen gesammelt wurden, ein weiteres Projekt auf den Weg zu bringen: Qualifizierung junger Menschen auch für den Baubereich. Zum Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe wird schnell eine Vielzahl von ausgebildeten Fachkräften benötigt. Aus- und Fortbildung spielt dabei eine wichtige Rolle.


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