Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Erstes internationales Unternehmerinnenforum in Berlin
Vom 24. bis 27. November 2010 trafen sich über 100 Vertreterinnen von Unternehmerinnenverbänden aus 24 Ländern zum „First International Businesswomen Forum“ im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin. Networking, Erfahrungsaustausch und Know-how-Transfer standen im Fokus der Konferenz, die vom Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) mit organisatorischer Unterstützung von Global Project Partners e.V. (GPP) durchgeführt wurde. 32 VdU-Mitglieder trafen auf Unternehmerinnen aus der MENA-Region, dem Balkan, Asien und Südafrika. Die Veranstaltung wurde gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über die Durchführungsorganisationen GTZ und sequa gGmbH. Teilhabe von Frauen verbessern Die Teilhabe von Frauen am wirtschaftlichen Leben zu fördern ist ein gemeinsames Anliegen von GTZ und sequa. Während sequa den Schwerpunkt auf die Selbstverwaltungsorganisationen der Wirtschaft, also Kammern und Verbände legt, stützt sich die GTZ auf Politikberatung. Das Unternehmerinnenforum bot eine gute Gelegenheit zu demonstrieren, welches Potential in einer engeren Zusammenarbeit zwischen GTZ und sequa liegt: Damit sich Unternehmen entwickeln können, benötigen sie die Unterstützung durch ihre Verbände, aber auch günstige Rahmenbedingungen, die nur im Dialog mit der der Politik entstehen können. In vielen Partnerländern sind Frauen noch weitgehend vom wirtschaftlichen Leben ausgeschlossen. Ein ungenutztes Potenzial für die Wirtschaft, betonte bei der Eröffnung der Konferenz Gudrun Kopp, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Eine wirtschaftliche Benachteiligung von Frauen sei nicht nur undemokratisch, sondern auch volkswirtschaftlich kurzsichtig, so Kopp. Praxisforen zum Erfahrungsaustausch An die Eröffnungsveranstaltung schlossen sich drei parallele Workshops an, mit für Unternehmerinnen weltweit relevanten Themen: „Dynamics of Family Business“, „Communications Skills and Intercultural Training“ und „Modern IT-Means in Web 2.0“. Unter dem Motto „Projects of Businesswomen Associations Worldwide: Best Practices” stellten Verbände in einem Plenumsworkshop ihre Arbeit vor. Es zeigte sich, dass Unternehmerinnen aus verschiedenen kulturellen und politökonomischen Kontexten die gleichen Probleme haben. Unterschiedlich sind meist nur die Lösungsansätze. Und gerade darin lag der Erfahrungszugewinn für viele Teilnehmerinnen. Netzwerke bilden „Wenn sich Unternehmerinnen begegnen, erlebe ich immer wieder, dass auf Fragestellungen einzelner Frauen gemeinsam eine Antwort gesucht wird – denn irgendeine Unternehmerin hat immer den richtigen Ansprechpartner, eine gute Idee oder eine Lösung parat“, beschreibt die VdU-Präsidentin Petra Ledendecker die Funktion des Networking. Die Vernetzung von Verbänden und Unternehmerinnen ist ein zentrales Element in Projekten von sequa und GTZ. Die Konferenz diente dazu, die Netzwerke zu erweitern und stärker zu internationalisieren, u.a. auch mit Teilnehmerinnen aus einem Projekt der Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt). Alle Beteiligten wünschen sich, dass das International Businesswomen Forum zu einem nachhaltigen Instrument der Netzwerkarbeit entwickelt. Gruppenbild der Teilnehmerinnen auf dem „First International Businesswomen Forum“ im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin.
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