GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

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Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Innovation und Technologie

Schreiner in Nigeria

Der Faktor „Wissen“ wird immer wichtiger, für die Entwicklung des einzelnen Unternehmens ebenso wie für die internationale Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Früher wirksame Wettbewerbsfaktoren wie billige Arbeitskräfte oder verfügbare Rohstoffe werden durch größere Mobilität und die Handelsliberalisierung für alle zugänglich und eignen sich nicht mehr als Differenzierungsmerkmale. Wissen aber und seine Umsetzung in innovative Produkte und Prozesse wird zum wichtigsten Wettbewerbsfaktor. Kontinuierliche Innovation ist in vielen Märkten und Branchen notwendig, um Wettbewerbsvorteile zu erhalten oder aufzubauen. Technologie ist ein wesentlicher Bestandteil von Innovation und ein Ausdruck von Wissen.

Volkswirtschaften unterscheiden sich bezüglich ihres Entwicklungsstandes und ihrer institutionellen und produktiven Leistungsfähigkeit. Der Erfolg von Innovationssystemen hängt daher von einer Reihe länderspezifischer Faktoren ab. Zu diesen zählen Marktbedingungen, unternehmerische Leistungsfähigkeit, öffentliche Infrastruktur sowie kulturelle Normen und Werte. Gleichzeitig unterliegen Innovationssysteme zunehmend externen Einflüssen, etwa durch ausländische Direktinvestitionen, internationale (Handels-)Vereinbarungen und internationale Forschungskooperationen. Deshalb sind Innovationssysteme offene Systeme: Für ihre Leistungsfähigkeit ist entscheidend, wie die verschiedenen Akteure in diesem System effizient und effektiv zusammenarbeiten, um neue Ideen zu generieren und zu vermarkten.

Die GTZ verfolgt deshalb einen integrierten und potenzialorientierten Förderansatz, um die Innovationsfähigkeit von Unternehmen zu fördern. Dabei orientieren wir uns an dem Ansatz (Nationaler) Innovationssysteme (NIS), innerhalb derer Innovationen und technologischer Fortschritt eine zentrale Grundlage für eine wissensbasierte wirtschaftliche Entwicklung darstellen. Innovationssysteme umfassen unter anderem interaktive Netzwerke von Akteuren (Unternehmen, Institutionen, Regierungsorganisationen, Verbraucher). Diese generieren und nutzen Wissen und tragen damit zu einer Steigerung wissensbasierter Entwicklung der Wirtschaft bei. Die Stärkung nationaler Innovationssysteme führt mittelfristig zu technologischem Fortschritt von Unternehmen, der Steigerung ihrer Produktivität, der Erschließung neuer Märkte, der Erhöhung ihres Umsatzes und damit zu wirtschaftlichem Wachstum.


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