GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

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Themen > Wirtschaft und Beschäftigung > Berufliche Bildung und Arbeitsmarkt > Berufliche Bildung und Arbeitsmarkt > Kooperation

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E-Mail: berufsbildung-arbeitsmarkt@giz.de

Kooperation

Die Unterstützung arbeitsmarktorientierter Qualifizierungssysteme und funktionierender Arbeitsmärkte erfordert Partnerschaften, um unsere Beiträge wirksamer zu machen. In vielen Kooperationsländern arbeiten wir eng mit Entwicklungsbanken, der EU, multi- und bilateralen Gebern zusammen. Wir stehen dafür ein, dass berufliche Qualifizierung ein zentrales Thema auf der Bildungsagenda bleibt. Erfahrungen aus Uganda, Jemen und Ägypten zeigen, wie bilaterale Zusammenarbeit zu einem Teil international abgestimmter Sektorprogramme werden kann und damit in ihrer Wirkung verstärkt wird.

Die Komplexität vieler Aufgaben erfordert immer wieder neue Expertise. Dabei verstehen wir uns nicht als Fach- und Forschungsinstitution, sondern nehmen die Rolle eines Mittlers zwischen Reformbedarf und Fachexpertise ein. Hierfür pflegen wir in Deutschland die Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BIBB) genauso wie mit Hochschulen und Wirtschaftsverbänden.

Unsere Arbeit im frankophonen Raum stärken wir durch unsere Zusammenarbeit mit der Französischen Entwicklungsagentur (Agence Française de Developpement) und der Expertengruppe der Beruflichen Bildung, GEFOP (Group d’Experts de la Formation Professionelle).

Die Arbeitsgruppe für Internationale Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung (Working Group for International Cooperation in Skills Development) ist ein weiteres internationales Netzwerk, in das wir uns einbringen. Seit 1996 tauschen sich hier die wichtigsten europäischen Geber über Politikberatung in der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit aus.

Wir präsentieren Ergebnisse unserer Arbeit bei internationalen Veranstaltungen und fördern Netzwerke zwischen lokalen und regionalen Experten. So wird seit vielen Jahren der Fachverband International Vocational Education and Training Association (IVETA) bei der Durchführung von Konferenzen unterstützt. Seit 1999 führen wir mit dem Verband berufliche Qualifizierung (Q-Verband) der deutschen Wirtschaft Qualification Africa-Konferenzen durch.

Gemeinsam mit anderen Institutionen werben wir international für die Potenziale sozialpartnerschaftlicher Qualifizierungsmodelle. Mit den Außenhandelskammern (AHK), den deutschen Industrieverbänden, dem Zentralverband des deutschen Handwerks und den Fachinstituten der Wirtschaft stehen wir im In- und Ausland in regelmäßigem Dialog.

Darüber hinaus ist die GIZ – zusammen mit dem BIBB und der Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt) – Teil einer von der Bundesregierung unterstützten Initiative deutscher Bildungs- und Entwicklungsinstitutionen. Sie zielt darauf ab, die Potenziale deutscher Aus- und Weiterbildungsmodelle für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Kooperationsländern herauszustellen. Dies ist die Grundlage einer Ausweitung des Marktes für deutsche Anbieter im Bereich der Berufsbildungszusammenarbeit.

Der „Facharbeitskreis Consultingwirtschaft“ bietet uns die Möglichkeit, mit Consultingunternehmen über Trends und Innovationen in der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit in Austausch zu treten und Erfahrungen zu teilen. Das Fachforum „Human Resources Development und Arbeitsmarkt“ hat zum Ziel, den Austausch zwischen Fach- und Forschungsinstitutionen sowie Consultingunternehmen und Einzelgutachtern in Deutschland zu Themen der Arbeitsmarktpolitik und ihren Instrumente in der Entwicklungszusammenarbeit zu intensivieren.

Mit Crystal.networking hat die GIZ im Auftrag des BMZ ein Forum zur Entwicklung eines abgestimmten eLearning/Blended Learning-Angebotes der deutschen Berufsbildungszusammenarbeit eingerichtet. Gleichberechtigte Partner im Netzwerk sind dabei das BIBB, der Deutsche Entwicklungsdienst (DED), InWEnt und die KfW Entwicklungsbank.


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