Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Qualifizierung als Querschnittsthema – Beispiel Energie für EntwicklungOhne Qualifizierung ist nachhaltige Entwicklung nicht denkbar. Berufliche Bildung als Ausschnitt lebenslangen Lernens verbirgt sich etwa in der Entwicklung des öffentlichen Dienstes, von Gesundheitssystemen, in der Stadtentwicklung, in der Verbesserung von Wasserversorgung und Abfallmanagement. Die Nutzung regenerativer Energien ist ein gutes Beispiel, um die Verbindung derartiger Themen mit der Qualifizierung aufzuzeigen. Noch immer hat ein Viertel der Weltbevölkerung keine Elektrizität. Der Pro-Kopf-Energieverbrauch in armen Ländern beträgt nur fünf Prozent des durchschnittlichen Verbrauchs in Industrieländern. Diese Situation ändert sich jedoch dramatisch. Weltbank und Internationaler Währungsfond gehen davon aus, dass zwei Drittel des Wachstums des Weltenergieverbrauchs in den kommenden 25 Jahren in Entwicklungsländern zu verzeichnen sein wird. Derzeit basieren 75 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs auf fossilen Brennstoffen. Deren Nutzung hat einen wesentlichen Anteil an der Produktion von Treibhausgasen. Wie im Kyoto-Protokoll gefordert, ist die Senkung der Emissionen für den Erhalt unseres Lebensraums unabdingbar. Erneuerbare Energien bieten einen zukunftsfähigen Weg zur Energieerzeugung. Weltweit stehen Sonnen-, Wind- und Wasserenergie sowie Biomasse zur Verfügung. Sie sind oft auch in denjenigen Ländern im Überfluss vorhanden, die bisher von fossilen Energiesystemen weitgehend ausgeschlossen waren. Entsprechende Investitionen vorausgesetzt kann sie jeder nutzen, der mit den Technologien vertraut ist. Noch ist die Wende zur breiten Nutzung regenerativer Energiequellen im Anfangsstadium. Der damit verbundene Technologietransfer aus den Industriestaaten in die in Entwicklung begriffene Welt bedingt es, dass dort Fachpersonal qualifiziert werden muss. Expertise für Planung und angewandte Forschung muss entstehen. Integrative Konzepte setzen Technik und wirtschaftliche Entwicklung in Bezug zu Ökologie und sozialer Entwicklung. Vor diesem Hintergrund fördern wir Technologie- und Wissenstransfer im Bereich regenerativer Energien als Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung in Kooperationsländern. Wir entwickeln Konzepte zur technischen Qualifizierung von Mittlern und zum Management marktorientierter Trainingsangebote und komplementärer Dienstleistungen. Qualitätsmanagement ist Bestandteil der Qualifizierung. Wo immer möglich, unterstützen wir durch Zertifizierung die Einbindung der Angebote in Systeme lebenslangen Lernens. Weiterhin fördern wir Dialogplattformen, Fachnetzwerke zwischen Industrie-, Entwicklungs- und Schwellenländern sowie Geschäftspartnerschaften zwischen Herstellern und Trainingsanbietern. Weitere Informationen zum Thema:
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