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Regina Bauerochse Barbosa Tel.: +49 (0) 6196 79-1206 E-Mail: migration@gtz.de |
Migration und Entwicklung
Was hat Migration mit nachhaltiger Entwicklung zu tun? Noch vor einigen Jahren ging es bei dem Phänomen Migration vor allem um die Schwierigkeiten der Ziel- und Herkunftsländer. Heute richtet sich das Augenmerk auch auf die in der Migration liegenden Potenziale. Früher galt Migration als Einbahnstraße: Die Menschen verlassen ihr Herkunftsland, Gebildete nehmen ihr Know-how mit und weniger Gebildete ihre Arbeitskraft. Heute sehen wir auch enorme Potenziale: Migranten schicken Geld oder engagieren sich in ihren Herkunftsländern. Ihr im Ausland erworbenes Know-how transferieren sie zurück in ihre Heimat. Sie sind mobil und nicht wenige bewegen sich häufig zwischen Herkunfts- und Aufnahmeland. Migranten kennen die kulturellen Besonderheiten zweier Welten und sprechen deren Sprachen. Ein Vorteil für Herkunfts- und Aufnahmeländer. Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die GTZ beauftragt, Mechanismen und Konzepte zu entwickeln, die in der Migration liegende Potenziale fördern. Die Zusammenarbeit mit Diasporagemeinschaften ist bereits sehr erfolgreich: Konkrete Projekte für benachteiligte Gruppen in den Herkunftsländern verbessern deren Lebensbedingungen. Die GTZ unterstützt darüber hinaus das privatwirtschaftliche Engagement von Migranten, sei es als Investor, Existenzgründer oder Berater. Zunehmend erkennen die Partnerländer, dass die GTZ als Bindeglied zwischen Herkunfts- und Aufnahmeland Know-how für eine auf die Bedürfnisse der Länder und Migranten angepasste Migrationspolitik bereitstellen kann.
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AktuellesAktive Migrantenorganisationen GTZ veranstaltet die 2. Vereinsmesse für entwicklungspolitisch aktive Migrantenorganisationen in Eschborn Wertschöpfung durch Migration Migration kann zur Wertschöpfung beitragen - im Herkunftsland genauso wie im Aufnahmeland. Wie? Die Antwort finden Sie hier! Gut investiert
Konferenz "Remittances für Serbien" in Beldgrad. Serbiens Minister für die Diaspoara bekräftigt die Bedeutung der Geldtransfers. |