Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Ansprechpartner
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Peter Bonin Tel.: +49 (0) 6196 79-2684 Fax: +49 (0) 6196 79-802684 E-Mail: migration@giz.de |
Migration und Entwicklung
Was hat Migration mit nachhaltiger Entwicklung zu tun? Noch vor einigen Jahren ging es bei dem Phänomen Migration vor allem um die Schwierigkeiten der Ziel- und Herkunftsländer. Heute richtet sich das Augenmerk auch auf die in der Migration liegenden Potenziale. Früher galt Migration als Einbahnstraße: Die Menschen verlassen ihr Herkunftsland, Gebildete nehmen ihr Know-how mit und weniger Gebildete ihre Arbeitskraft. Heute sehen wir auch enorme Potenziale: Migranten schicken Geld oder engagieren sich in ihren Herkunftsländern. Ihr im Ausland erworbenes Know-how transferieren sie zurück in ihre Heimat. Sie sind mobil und nicht wenige bewegen sich häufig zwischen Herkunfts- und Aufnahmeland. Migranten kennen die kulturellen Besonderheiten zweier Welten und sprechen deren Sprachen. Ein Vorteil für Herkunfts- und Aufnahmeländer. Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die GIZ beauftragt, Mechanismen und Konzepte zu entwickeln, die in der Migration liegende Potenziale fördern. Die Zusammenarbeit mit Diasporagemeinschaften ist bereits sehr erfolgreich: Konkrete Projekte für benachteiligte Gruppen in den Herkunftsländern verbessern deren Lebensbedingungen. Die GIZ unterstützt darüber hinaus das privatwirtschaftliche Engagement von Migranten, sei es als Investor, Existenzgründer oder Berater. Zunehmend erkennen die Partnerländer, dass die GIZ als Bindeglied zwischen Herkunfts- und Aufnahmeland Know-how für eine auf die Bedürfnisse der Länder und Migranten angepasste Migrationspolitik bereitstellen kann.
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AktuellesPotenziale der Migration zwischen Afrika und Deutschland Die GIZ und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben einen gemeinsamen Sammelband veröffentlicht, der sich mit den Potenzialen der Migration zwischen Afrika und Deutschland befasst. Brain Drain aus Afrika? Dr. Hans-Werner Mundt, Seniorberater bei der GIZ, hat in dem Sammelband „Herausforderung Afrika - Gesellschaft und Raum im Wandel“ einen Beitrag zu den Auswirkungen der Wanderungsbewegungen von Afrikaner/innen nach Europa verfasst. Symposium zu Demographie und Migration in Afrika
„Die, die man kriegt, die will man nicht. Und die, die man will, die kriegt man nicht!“ Mit dieser alten Lebensweisheit leitete Andreas Proksch das GIZ-interne Symposium „Demographie und Migration“ ein, das am 31. Mai 2011 in Eschborn stattfand. |