GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Tel.: +504 235 5251
Fax: +504 235 5253

GIZ-Büro Honduras

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Honduras

Honduras, Lateinamerika und Karibik. © GTZ 2004.

Die GTZ arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung (BMZ) seit über 20 Jahren in Honduras.

Honduras ist mit etwa 7 Millionen Einwohnern eines der ärmsten Länder Lateinamerikas. Mehr als 50% der Bevölkerung leben gemäß Weltbankdaten in Armut, ca. 23% in extremer Armut. Charakteristisch sind die äußerst ungleichen Verteilungszenarien:

  • 74% der Armen und 86% der extrem Armen leben in ländlichen Gebieten
  • Die Einkommensverteilung und der Zugang zu Ressourcen fallen extrem ungleich aus: auf 10% der Bevölkerung entfallen 42% des Gesamteinkommen.
  • Lediglich 69% der Kinder schließen die Primarschule ab. Die Wiederholerraten sind hoch.
  • Arbeitslosenrate und Unterbeschäftigung liegen bei ca 29%.

Honduranische Regierung und Geber orientieren sich nun an der im Jahr 2001 erstellten Strategie zur Reduzierung der Armut. Diese Strategie hat zum Ziel, den Anteil der armen und extrem armen Bevölkerung in 15 Jahren um 24% zu reduzieren.

Übergeordnete Ziele der Zusammenarbeit zwischen der Regierung Honduras und der Bundesrepublik Deutschland sind Armutsbekämpfung und Förderung der nachhaltigen Entwicklung. Die GTZ arbeitet in Honduras in drei Schwerpunkten:

  • Grundbildung, 
  • Umweltpolitik, Schutz und nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen,
  • Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung 

Die Arbeit in den sektorspezifischen Programmen basiert auf der Armutsreduzierungsstrategie und deckt die Bereiche der Dezentralisierung und Gemeindeförderung ab. Zentrale Bestandteile bilden die Berücksichtigung der sozialen und partizipativen Belange von Männern und Frauen.

In allen Schwerpunkten findet eine enge Abstimmung bzw. Kooperation mit CIM, DED, InWENT und KfW statt. Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in Form von Public Privat Partnership spielt v.a. im nachhaltigen Kaffeanbau eine Rolle.

Die GTZ nimmt aktiv an der Geberkoordination und am Harmonisierungsprozess teil und unterstützt die honduranischen Partner bei der Ausarbeitung bzw. Umsetzung nationaler Programme. Die prozessbegleitende Beratungsarbeit ist dabei auf die Stärkung der Kapazitäten der Partnerinstitutionen auf staatlicher und nichtsstaatlicher Ebene sowie aus dem Privatsektor ausgerichtet.


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