Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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ErgebnisseDie Förderung nachhaltiger Entwicklung ist eine globale Aufgabe. Die GIZ hat nachhaltige Entwicklung als Leitbild gewählt und setzt mit ihren Aktivitäten auf vielen Ebenen an: in der Politik, in der Kooperation mit Wirtschaft und Wissenschaft und mit lokalen Projekten. Die Erfahrung zeigt, dass konkrete Maßnahmen nur dann fruchten, wenn gleichzeitig auch der politische Dialog unterstützt wird. Dies leistet die GIZ in Form von Politikberatung, Dialogveranstaltungen und Ausbildung. Die Aufklärung und Beteiligung der Zivilgesellschaft ist dabei ebenso Schlüssel zum Erfolg wie partnerschaftliches Arbeiten mit internationalen Organisationen und staatlichen Institutionen. Den Rahmen gestalten Das Konzept einer „Green Economy“ gewinnt innerhalb der Nachhaltigkeitsdebatte weltweit an Bedeutung und wird auch ein Schwerpunktthema bei der Rio+20 Konferenz im Jahr 2012 sein. Neben konzeptioneller Arbeit zum Thema und der Beteiligung an den entsprechenden Diskursen, unterstützt die GIZ in Entwicklungsländern die Einführung bestimmter Instrumente, die zu einer ökologisch verträglicheren Wirtschaftsweise beitragen. Wie lassen sich etwa Umweltaspekte besser in nationalen Planungen verankern? Dazu arbeitet die GIZ unter anderem in Benin. Das Konzept der strategischen Umweltprüfung hat das dortige Umweltministerium überzeugt: Training und Beratung der beninischen Partner haben dazu geführt, dass Umweltaspekte in der nationalen Strategie zur Minderung von Armut (PRSP) berücksichtigt werden. Die Existenzgrundlage von Armen, die besonders in ländlichen Gebieten von einer intakten Umwelt abhängt, soll somit abgesichert werden. Und wie können finanzielle Anreize eine nachhaltige Entwicklung unterstützen? Mit Hilfe einer ökologischen Finanzreform können über Steuer- und Preismechanismen gleichzeitig die Staatseinnahmen gesteigert und umweltschädigende Verhaltensweisen weniger attraktiv gemacht werden. Auch lassen sich so ökologisch nachhaltigere Handlungsalternativen schaffen. Rioplus hat die Erarbeitung von Hilfestellungen für Entwicklungsländer im Rahmen des OECD Entwicklungsausschusses unterstützt und dafür Lernerfahrungen aus der ganzen Welt zusammengetragen. Darauf aufbauend wurden von der GIZ Trainingsmaterialien erarbeitet, die nun in Partnerländern zur Anwendung kommen, um lokal angepasste Lösungen zu entwickeln.
Kompetenzen fördern Neues zu lernen und Wissen zu erweitern motiviert Menschen, sich für nachhaltige Entwicklung einzusetzen. GIZ hat Trainingsangebote rund um das Thema Nachhaltigkeit entwickelt, die weltweit angeboten werden. Allein im Jahr 2008 konnten durch die Trainings und Dialogveranstaltungen viele hundert Menschen, politische Entscheidungsträger und Praktiker, erreicht und das Bewusstsein um Kompetenzen für nachhaltige Entwicklung geschärft werden. Das Training "Konstruktives Verhandeln für nachhaltige Entwicklung" versetzt Fach- und Führungskräfte in die Lage, in komplexen Situationen erfolgreich zu verhandeln und ihre Partner für nachhaltige Entwicklung zu gewinnen. Das Training erfreut sich großer Nachfrage. Ein Training zu Strategischer Umweltprüfung wurde gemeinsam mit InWEnt entwickelt und kommt weltweit zum Einsatz. Auch Partnerorganisationen wie die McGill University in Kanada nutzen die Trainingsmaterialien in ihren Kursen. |