Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Ökoeffizienz im PrivatsektorProjektkurzbeschreibung
Bezeichnung: Ökoeffizienz im Privatsektor
AusgangssituationKleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) tragen zu gravierenden Umweltproblemen bei, von denen vor allem die urbanen Ballungszentren Mexikos betroffen sind. Gleichzeitig befindet sich der Privatsektor in einem harten, marktwirtschaftlichen Wettbewerb, der den allgemeinen Druck auf Umwelt- und Sozialstandards verstärkt. Für mexikanische KKMU ist Umweltschutz mit zusätzlichen Belastungen verbunden: in Form von teurer Umwelttechnologie, gesetzlichen Auflagen und Strafen für Umweltvergehen. ZielDas Projekt fördert gemeinsam mit Institutionen der Privatwirtschaft und mit öffentlichen Institutionen eine sozial und ökologisch verantwortliche Unternehmenskultur in Mexiko. Ökoeffiziente Produktionsmethoden – das heißt, wirtschaftliches Arbeiten bei reduzierter Umweltbelastung – sollen gefördert und nachhaltig eingeführt werden. Zielgruppe sind KKMU sowie deren Berater aus dem Großraum von Mexiko-Stadt und anderen Regionen des Landes. VorgehensweiseBereits seit 1998 fördert das Vorhaben der GTZ die Entwicklung einer sozial und ökologisch verantwortlichen Unternehmenskultur. Es setzt vor allem zwei Instrumente ein: ein Beratungsprogramm namens „Profitables Umweltmanagement“ sowie Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft, so genannte Private Public Partnerships (PPP). Kleine und mittlere Unternehmen profitieren von den Beratungen auf mehreren Ebenen: Sie können wirtschaftliche Gewinne erzielen, durch nachhaltiges Wirtschaften einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und durch geeignete Unternehmensführung sowohl Organisation als auch Image des Unternehmens verbessern. Die gewonnenen Erfahrungen fließen in den Dialog ein, den die GTZ mit staatlichen Institutionen und privaten Verbänden führt. Das Projekt tritt als Mittler zwischen staatlichen und privaten Interessen auf. Wirkung – Was bisher erreicht wurdeBis März 2005 wurden rund 400 Personen von Universitäten, aus Unternehmen und dem öffentlichen Sektor in Gruppenberatungsprogrammen zu Profitablem Umweltmanagement geschult. Zusätzlich wurden Solartechniker ausgebildet. Auch KFZ-Mechanikern wurden im Rahmen von Public Private Partnerships neue Umweltschutztechniken vermittelt. Es hat sich gezeigt, dass nahezu alle Unternehmen ein oder mehrere Instrumente umgesetzt haben und auch langfristig ein Einstellungswandel festzustellen ist. Im Durchschnitt konnte mit Investitionen von umgerechnet 650 Euro pro Maßnahme eine jährliche Ersparnis von 7350 Euro erzielt werden. Emissionen, Abwässer und Altlasten wurden in manchen Fällen um bis zu 100 Prozent reduziert. Einige Organisationen haben die Beratungsprogramme fest in ihr Angebot aufgenommen, geschulte Consultants fungieren als Multiplikatoren der Methoden im Umweltmanagement. |
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