GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

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Themen > Umwelt und Klima > Umweltmanagement in Stadt und Industrie > Ökoeffizienz > Ansatz

Ansprechpartner

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Dr. Detlev Ullrich
Tel.: +49 6196 79-1187
E-Mail: detlev.ullrich@giz.de

Ansatz

Minimalmengenschmierung in der Metallverarbeitung. © GTZ 2004.

Ökoeffizienz und nachhaltiges Wirtschaften zielt ab auf die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit und gleichzeitig auf die Umwelt- und Sozialverträglichkeit von Unternehmen in einer zunehmend globalisierten Wirtschaft.

Zur Erreichung dieser Ziele wurden verschiedene Produkte und Instrumente entwickelt, die einer gemeinsamen Strategie und Vorgehensweise folgen und sich nach Bedarf allein oder in Kombinationen verwirklichen lassen. Hierbei handelt es sich um:

  • Ökoeffizienz in der Wirtschaft,
  • Energieeffizienz in der Wirtschaft,
  • Profitables Umweltmanagement,
  • Technologiekooperation und innovative Unternehmen,
  • Ökoindustrieparks - Förderung nachhaltiger Industriestandorte,
  • Energieeffizientes Planen und Bauen.

Wirkungen der Ökoeffizienz

  • Ökologische Wirkungen
    Durch die Vermeidung von Energie, Materialeinsatz, Abfällen und Emissionen wird die Umwelt entlastet. Unternehmen stellen ökologisch höherwertige Produkten her und  gehen verantwortungsvoller mit der Umwelt um.
  • Ökonomische Wirkungen
    Durch effizienten Energie- und Ressourceneinsatz wird die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert und es kommt zu Kostensenkungen. Die Entsorgungskosten werden reduziert und Produktionsprozesse, Produktgestaltung und Organisationsabläufe werden optimiert.
  • Soziale Wirkungen
    Der Arbeitsschutz und die Arbeitsplätze werden verbessert. Die Verantwortung der Unternehmen gegenüber der Gesellschaft wird gesteigert und die Interaktion von Unternehmen und Kommunen verbessert. Durch die kontinuierliche Qualifizierung von Mitarbeitern sowie eine systematische Mitarbeiterbeteiligung entstehen Optimierungs- und Innovationsprozesse und die Produktivität steigt.

Beratungsangebot der GIZ

  • Förderung der Rahmenbedingungen, z.B. durch die Beratung der Regulierungsbehörden zur Harmonisierung der Industrie-, Energie-, Umwelt- und Fiskalpolitik und Gesetzgebung.
  • Verbesserung des Dienstleistungsangebots für Unternehmen, z.B. durch die Entwicklung von praxisorientierten Beratungsangeboten zu Ökoeffizienz und umweltorientierter Unternehmensführung.
  • Qualifizierung der Nachfrage, z.B. durch das Initiieren und Moderieren von Modellvorhaben mit internationalen Firmen zur Sicherung von Qualitäts- und Umweltstandards.

Die langjährigen Erfahrungen der GIZ zeigen, dass folgende Schritte wichtige Elemente eines erfolgreichen Beratungsprozesses sind:

Kostensenkung als treibende Motivation

Insbesondere schnell erzielbare Nutzen durch Kostensenkungen in den Bereichen Energie-, Wasser und Materialverbrauch sind die ersten, notwendigen Schritte, die die Motivation des Managements von Klein- und Mittelunternehmen für nachhaltiges Wirtschaften schaffen.

Politikberatung als Garant der Nachhaltigkeit und Breitenwirkung

Die Förderung des Wettbewerbs durch Benchmarking-Systeme sowie die Einführung neuer Anreiz- und Fördersysteme sind wiederum wichtige Voraussetzungen für eine wirkungsvolle Einführung und Verbreitung von Instrumenten des nachhaltigen Wirtschaftens.

Die Qualität des Dienstleistungsmarktes ist entscheidend

Aber erst neue oder verbesserte, kommerziell angebotene Produkte der Informations-, Beratungs- und Finanzdienstleister ermöglichen es der Wirtschaft, sich den erhöhten Erfordernissen nach Qualität, Produktivität und Minimierung der Umweltbelastungen effektiv zu stellen.

Stimulierung des Marktes und Qualifizierung der Nachfrage

Die Unterstützung von Unternehmensnetzwerken, Öko-Industriellen Parks, Informations- und Gründerzentren regt in aller Regel das Umdenken der Unternehmer an. Die Nachfrage nach Dienstleistungen wird stimuliert. Wenn dieses gelingt, dann führt es oft zu einer Stärkung der Selbstverantwortung und steht somit in Ergänzung zu effizienteren staatlichen Regelungen und Anreizsystemen. Dies führt letztendlich zu Entlastungen der öffentlichen Hand bei der Kontrolle von Umweltauflagen.


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