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Themen > Umwelt und Klima > Umweltmanagement in Stadt und Industrie > Ökoeffizienz > Hintergrund

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Hintergrund: Grundlagen der Ökoeffizienz

Arbeiter erläutert die Funktionsweise einer Maschine. © GTZ 2004.

Ökoeffizienz wurde 1992 vom "World Business Council for Sustainable Development" als Antwort und Strategie der Wirtschaft auf die Herausforderungen der Beschlüsse der UN Conference on Environment and Development (Rio de Janeiro, 1992) propagiert. Zuvor im Jahre 1989 hatte das United Nations Environmental Programme UNEP schon den "Cleaner Production"- Ansatz als Instrument einer integrierten, präventiven Umweltstrategie eingeführt.

Auf dem Gipfel der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg wurden im Zusammenhang mit der Förderung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster besonders hervorgehoben:

  • Ökoeffizienz,
  • saubere Produktion,
  • eine sozial und ökologisch verantwortliche Unternehmensführung.

Die Vorgehensweise des Global Compact der Vereinten Nationen, in der sich Unternehmen verpflichten sollen, mit konkreten Maßnahmen zu nachhaltiger Entwicklung beizutragen, zielt in die gleiche Richtung.

Entstanden sind diese Strategien aus der Erkenntnis, dass eine intakte Umwelt von zentraler Bedeutung für die Entstehung von gesundem und nachhaltigem Wachstum ist. Diese Einsicht wächst auch in der Öffentlichkeit. Dennoch berichtet der World Watch Report, dass der Ressourcenverbrauch steigt und globale Umweltprobleme, wie der Klimawandel, zunehmen. Verantwortlich sind hierfür unter Anderem steigende Bevölkerungszahlen. Die externen Kosten werden bisher überwiegend den zukünftigen Generationen in Rechnung gestellt.

Ökoeffizienzmaßnahmen der GIZ zum nachhaltigen Wirtschaften leisten einen wichtigen Beitrag zum Aktionsprogramm 2015 der Bundesregierung. Vor allem sind darin die Bezüge zu sehen zur

  • "Erhöhung der wirtschaftlichen Dynamik", und zur
  • "Sicherung des Zugangs zu lebensnotwendigen Ressourcen" sowie zur
  • "Förderung einer intakten Umwelt".

Analog dazu besteht eine enge Verbindung zu den Millenniums-Entwicklungszielen der Vereinten Nationen, insbesondere zum Punkt "eine nachhaltige Umwelt gewährleisten" sowie zu Kapitel 30 der Agenda 21 (einem weltweiten Aktionsprogramm zu nachhaltiger Entwicklung), das eine aktive Rolle des Privatsektors beim Umweltschutz einfordert.

Umweltbelastungen und Ressourcenverbrauch müssen über den gesamten Produktlebenszyklus kleiner werden. Ökoeffizienz muss eine geeignete Anwort auf die Frage finden:

Wie kann möglichst umweltfreundlich produziert und gleichzeitig die Entwicklung zu nachhaltigeren Produktions- und Konsummustern gefördert werden?


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