|
|
Wichtige Abkommen für den Schutz und die Nutzung biologischer Vielfalt
Im entwicklungspolitischen Kontext spielen neben der CBD auch noch andere internationale Abkommen eine wichtige Rolle:
-
Internationaler Saatgutvertrag (International Treaty for Plant Genetic Resources for Food and Agriculture, ITPGRFA)
Ziel dieses Vertrages sind im Einklang mit der CBD die Erhaltung und nachhaltige Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft sowie ein gerechter Vorteilsausgleich zur Erreichung einer nachhaltigen Landwirtschaft und Ernährungssicherheit.
ftp://ftp.fao.org/ag/cgrfa/it/ITPGRe.pdf
-
Übereinkommen über handelsbezogene Aspekte geistiger Eigentumsrechte (TRIPs) der Welthandelsorganisation (WTO)
Ziele: Ausgleich von Handelsinteressen und Maßnahmen zum Schutzes geistiger Eigentumsrechte, insbesondere durch die Ausweitung des Rechtsschutzes, beispielsweise über Patente.
www.wto.org/english/docs_e/legal_e/27-trips_01_e.htm
-
Intergovernmentales Komittee (IGC) der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO)
Ziele: Definition und Schutz des traditionellen Wissens über biologische und genetische Ressourcen.
www.wipo.int/tk/en/igc
-
Cartagena-Protokoll über biologische Sicherheit
Ziele: Regelung des grenzüberschreitenden Verkehrs (Handel/Austausch) von gentechnisch veränderten Organismen (GVO).
www.cbd.int/biosafety/protocol.shtml
-
Internationales Übereinkommen zum Schutz von Pflanzenzüchtungen (UPOV-Konvention)
Ziel: Schutz der Eigentumsrechte von Züchtern.
www.upov.int/en/publications/conventions/1991/pdf/act1991.pdf
|
|