Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Definition: BiodiversitätUnter der biologischen Vielfalt oder „Biodiversität“ versteht man die Vielfalt des Lebens auf der Erde. Sie enthält
Biodiversität umfasst also eine enorme Spannbreite, von den Molekularverbindungen einzelner Gene bis hin zu funktionalen Landschaftseinheiten. Außerdem enthält sie auch sämtliche Kulturpflanzen und Nutztiere – die so genannte Agrobiodiversität. Biodiversität ist das Ergebnis der Evolution seit Beginn des Lebens auf der Erde. Wissenschaftler gehen von rund 13 Millionen Tier- und Pflanzenarten aus, obgleich Schätzungen zwischen 10 und 100 Millionen variieren. Nur rund 1,75 Millionen davon sind bislang wissenschaftlich erfasst. Der größte Teil des Artenreichtums findet sich in den Entwicklungsländern – Wissenschaftler schätzen den Anteil auf bis zu 90 Prozent der heute bekannten Lebewesen. Eine hohe biologische Vielfalt geht zumeist mit einer hohen Diversität der Landschaftsstruktur, aber auch einer hohen ethnischen Vielfalt einher. So finden sich die biodiversitäts- und kulturellen Schwerpunkte vor allem in und um die tropischen und subtropischen Gebirgsregionen. Weltkarte der Biodiversität-"Hotspots": Anzahl höherer Pflanzen pro 10.000 km².
Weltkarte der Biodiversität-"Hotspots": Artenvielfalt kontinentaler Faunen pro 100 km².
Weltkarte gefährdeter Biodiversität-"Hotspots": Artenschwund in kontinentalen Faunen pro 100 km²
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