Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Verankerung von Biodiversität in politischen Prozessen
Konkrete Erfahrungen sind gefordert, wenn es um Nutzen und Umsetzbarkeit von internationalen Regelungen in Entwicklungsländern geht, zum Beispiel um den Einsatz genentisch veränderter Organismen in der Landwirtschaft. Deshalb wird die GIZ – in Deutschland und in den Partnerländern – vielfach für die Erarbeitung von praxisorientierten politischen Positionen nachgefragt. So nahmen Experten der GIZ (ehemals GTZ) bereits seit 1993 an internationalen Verhandlungen teil: etwa an den Vertragsstaatenkonferenzen der Biodiversitätskonvention (CBD), des Cartagena-Protokolls oder des internationalen Saatgutvertrages (ITPGR). Auf europäischer Ebene konnten viele Praxisbeispiele der GIZ in die EU-Koordinationen zur Biologischen Vielfalt einfließen, Verhandlungspositionen unterfüttern und die Situation zugunsten der Entwicklungsländer verbessern. Darüber hinaus hatte die GIZ bei Stellungnahmen zu Anträgen an die Global Environment Facility (GEF) mehrfach auf das Projektdesign Einfluss, um etwa Projekte effizienter zu gestalten oder wichtige Umwelt- oder Entwicklungaspekte zu berücksichtigen. Das Know-how der GIZ wird auch von anderen Gebern nachgefragt, wie etwa vom niederländischen Außenministerium bei der gemeinsamen Capacity Development Initiative für Afrika zum Thema „Zugang zu genetischen Ressourcen und Vorteilsausgleich (ABS)“. Durch diese Initiative wurde die afrikanische ABS-Verhandlungsposition definiert und damit erheblich gestärkt.
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