GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

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Themen > Umwelt und Klima > Management von Naturressourcen > Biodiversität > Ansatz > Rahmen gestalten

Rahmenbedingungen verbessern – Biodiversität erhalten

Yunnan, China: Verkauf von Heilpflanzen als alternative Einkommensquelle.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) bringt, zusammen mit ihren Partnerorganisationen, Strategien und Ansätze zum Erhalt der Biodiversität und konkrete Erfahrungen nachhaltiger Nutzung von Biodiversität in die Formulierung von nationalen und internationalen Sektorpolitiken und Entwicklungsstrategien ein. Durch die direkte Arbeit vor Ort werden konkrete Unterstützungen geleistet und damit auch praxisnahe Erfahrungen für die politische Arbeit gemacht.

Entscheidend ist dabei, dass die Schwerpunkte der Biodiversitätskonvention (CBD), wie biologische Sicherheit, gerechter Vorteilsausgleich und Schutz von traditionellem Wissen, in nationale Entwicklungsstrategien sowie -programme in Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit integriert werden. Diese Themenschwerpunkte sind zugleich der Kern der Arbeit der GIZ zur Biodiversität. Sie treibt - im Auftrag des BMZ - die Umsetzung der Konvention voran und stützt sich dabei auf zwei Säulen:

Pilotprojekte

Zum einem wurden bereits staatliche und nichtstaatliche Träger bei der Umsetzung von konkreten Maßnahmen zum Schutz und der nachhaltigen Nutzung von Biodiversität in über 20 Pilotprojekten in Asien, Afrika und Lateinamerika unterstützt. Bestehende Strukturen vor Ort wurden so verbessert und die Erfahrungen aus diesen Projekten sind in die Schaffung oder Verbesserung der Rahmenbedingungen zum Schutz und Nutzung von Biodiversität eingeflossen. Auf lokaler Ebene zielt eine erfolgreiche Umsetzung der Konvention auf die Teilhabe der ärmeren Bevölkerungsschichten an Vorteilen und Gewinnen, die sich durch die Nutzung der Biodiversität und ihres traditionellen Wissens über die biologischen Ressourcen ergeben. Damit tragen solche Aktivitäten direkt zur Stärkung der Rechte indigener und traditionell lebender Bevölkerungsgruppen bei.

Weiterentwicklung der Biodiversitätskonvention

Basierend auf den Erfahrungen der Pilotprojekte trägt die GIZ auf der anderen Seite auch zur Weiterentwicklung der Konvention und ihrer Instrumente und Organe bei. Dies beinhaltet die Unterstützung des BMZ bei internationalen Verhandlungs- und Beratungsprozessen, die Beteiligung an nationalen und internationalen biodiversitätsrelevanten Gremien und die Durchführung öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen und konzeptioneller Beiträge zur Gestaltung der Konvention. Auch hier stehen der Zugang zu genetischen Ressourcen, gerechter Vorteilsausgleich, biologische Sicherheit, traditionelles Wissen und nachhaltige Nutzung im Mittelpunkt. Ebenso werden hierzu Studien angefertigt sowie Workshops und Fortbildungen veranstaltet.


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