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Handlungsfelder in der Entwicklungszusammenarbeit
Aus den Erfahrungen bisheriger Projekte zum Erhalt der biologischen Vielfalt ergeben sich vier Handlungsfelder für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit:
- Rahmen gestalten: Die CBD soll entwicklungsorientiert gestaltet und ihre Ziele und Ansätze verstärkt in die internationale Zusammenarbeit integriert werden: dazu gehören u.a. Zugangsregelungen zu Ressourcen und die gerechte Verteilung der Gewinne, die sich aus deren Nutzung ergeben – aber auch der Erhalt von traditionellem Wissen über die Natur.
- Natur schützen: Zu den traditionellen Themen, dem Schutz oder der nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt kommen neue Möglichkeiten hinzu. So kann z.B. Tourismus in Schutzgebieten, die Entwicklung entlegener Regionen in Gang setzen. Die Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort ist dabei ebenso unerlässlich wie die Einbindung in nationale Entwicklungsstrategien.
- Ernährung sichern: Landwirtschaftliche Ökosysteme sichern weltweit die Ernährung und in den Entwicklungsländern den Lebensunterhalt der meisten Menschen. Daher muss die Vielfalt dieser Ökosysteme erhalten und ihre Leistungsfähigkeit gesichert werden.
- Biodiversität vermitteln: Die komplexen Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Ökologie und sozialen Faktoren erfordern neue Formen einer Umweltkommunikation in und zwischen Nord und Süd. Innovative Kommunikation über die Biologische Vielfalt basiert auf Dialog und berücksichtigt lokale und kulturelle Nutzungsformen.
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