Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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ErgebnisseSeit Mitte der 90er Jahre unterstützt die GIZ Entwicklungsländer bei der Umsetzung der Biodiversitätskonvention (CBD). Die Erfahrung zeigt, dass konkrete Maßnahmen zum Erhalt der Natur nur dann fruchten, wenn gleichzeitig auch ein politischer Prozess unterstützt wird. Dies leistet die GIZ in Form von Dialogprozessen, durch Meinungsbildung, Wissensmanagement und Capacity Development über alle Ebenen hinweg.. Die Aufklärung und Teilhabe der Zivilgesellschaft sind dabei Schlüssel zum Erfolg. Denn um Biodiversität – die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort – nachhaltig zu bewahren, müssen Prozesse immer von „unten“ mitgetragen und häufig sogar angestoßen werden.
Den Rahmen gestaltenWie lässt sich der Zugang zu genetischen Ressourcen und der „Vorteilsausgleich“ im Detail regeln (Access and benefit sharing, ABS)? Dazu arbeitete die GIZ beispielsweise auf den Philippinen mit der verantwortlichen Regierungsstelle, aber auch mit einheimischen Umwelt- und Entwicklungsorganisationen zusammen. Ein Dialog zwischen der Regierung und indigenen Gruppen wurde eingeleitet – und darauf basierend die nationale Gesetzgebung revidiert. Lokale Gemeinschaften sind nun stärker an Entscheidungen beteiligt und übernehmen auch mehr Verantwortung. Basierend auf den Erfahrungen formulierte das BMZ seine Positionen zu Bioprospektion – der gezielten Suche nach neuen Wirkstoffen in der Natur. Auch andere Auftraggeber fragen die Expertise der GIZ rund um das Thema ABS vermehrt nach.
Natur schützenDie GIZ unterstützt Verwaltungen von Schutzgebieten dabei, Managementkonzepte zu entwickeln und zu realisieren. Häufig geht es darum, Entscheidungsstrukturen zu dezentralisieren und die lokale Bevölkerung einzubinden. Schutz- und Nutzungsinteressen lassen sich so in Einklang bringen und die Einnahmen aus der Nutzung werden gerechter aufgeteilt. Erfolgreiche Beispiele aus dem Pendjaripark (Benin) oder das Makuleke-Projekt im Krüger Nationalpark (Südafrika) zeigen das eindrucksvoll. In einem Projekt mit einer panamaischen Umweltorganisation zum integrierten Küstenzonenmangement wurden unterschiedliche Akteure einbezogen und ein partizipatives Monitoringsystem aufgebaut. Durch diesen Beitrag ist das Gebiet inzwischen als Feuchtgebiet mit internationaler Bedeutung anerkannt.
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