Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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NetzwerkbildungDie UNCCD bringt für alle Unterzeichnerländer neue Verpflichtungen und Chancen. Partizipation, Verbesserung rechtlicher Rahmenbedingungen und Kohärenz verschiedener Sektorpolitiken sind dabei keine einseitigen Auflagen der Geber, sondern eine Vereinbarung auf Gegenseitigkeit. Das CCD-NetzwerkUm einen verstärkten Dialog zwischen Fachleuten in den Projekten und den Akteuren auf Ebene der Politikgestaltung zu fördern, wurde 1994 das CCD-Netzwerk gegründet. Dieses vom CCD Projekt gesteuerte Dialogforum umfasst über 100 Mitglieder staatlicher und nichtstaatlicher Träger der Entwicklungszusammenarbeit sowie Vertreter aus Forschung und Wissenschaft. Zu seinen Aktivitäten zählen:
Durch den Erfahrungsaustausch im CCD-Netzwerk sind regionale Netzwerke im Maghreb und in Lateinamerika entstanden. In Brasilien und Marokko arbeiten Länderprojekte gemeinsam mit dem CCD Projekt an einer Analyse der Charakteristika der UNCCD-Umsetzung in Schwellenländern. Darüber hinaus bringen sich die Mitglieder über das CCD-Netzwerk in den globalen Politikdialog ein. So präsentierten die stellvertretenden Umweltminister von Honduras und der Dominikanischen Republik ihre Erfahrungen auf einer Seitenveranstaltung der dritten Evaluierungskonferenz der UNCCD (CRIC) im Mai 2005 in Bonn.
Netzwerkbildung außerhalb des CCD-NetzwerkesDas CCD Projekt pflegt zudem enge Kontakte zum Observatoire du Sahara et du Sahel (OSSL), dem UNCCD-Sekretariat und dem Global Mechanism. Strategische Partnerschaftsvereinbarungen, wie die Central Asian Countries Initiative for Land Management (CACILM) oder die Vereinbarungen zur Förderung der UNCCD-Umsetzung in der Dominikanischen Republik, entstanden aus dieser Zusammenarbeit. |