Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Politikberatung
Durch die unmittelbaren Erfahrungen aus der Umsetzung von Maßnahmen vor Ort wird das CCD Projekt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) kontinuierlich als „praxisorientierter Sachverständiger“ in Desertifikationsfragen genutzt. In dieser Funktion stellt es sicher, dass Rückmeldungen von der Projektebene in die politische Diskussion bzw. Entscheidungen einfließen und diese verbessern. Eine enge Zusammenarbeit mit dem BMZ - bis hin zur Vertretung des Ministeriums - erfolgt auf internationalen Verhandlungen sowie auf Treffen der Globalen Umweltfazilität (GEF). Hier konnte beispielsweise Einfluss auf einen effizienteren Umgang mit GEF-Geldern genommen werden. Bei der Abstimmung zwischen Entwicklungsorganisationen ist es gelungen, eine Multi-Geber Initiative für eine verbesserte Landnutzung in mehreren zentralasiatischen Staaten ins Leben zu rufen, der Central Asian Countries Initiative for Landmanagement (CACILM).
Das CCD Projekt leistet organisatorische und logistische Unterstützung bei der Darstellung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ). Hierzu zählt die Gestaltung des sogenannten Deutschen Stands auf den UN-Vertragsstaatenkonferenzen und die Durchführung von Informationsveranstaltungen. Es werden erfolgreiche Ansätze und Strategien der UNCCD-Umsetzung aus der Praxis der deutschen EZ vorgestellt und die Möglichkeiten ihrer Durchführung in anderen Projekten diskutiert. Beispiele sind das binationale Aktionsprogamm „Hispanola“ zwischen Haiti und der Dominikanischen Republik oder ein effizientes Monitoring beim Observatoire du Sahara et du Sahel (OSS). Hintergrund- und Projektwissen des CCD Projektes verbessern die Beratung der Partnerländer und Regionalorganisationen bei internationalen Verhandlungen. Durch die Begleitung der Erstellung von nationalen Aktionsprogrammen im Konsens aller Beteiligten fördert das Projekt zudem die Umsetzung der Konvention in ausgewählten Pilotländern wie Marokko, Honduras, der Dominikanischen Republik und Peru. |