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Themen > Umwelt und Klima > Management von Naturressourcen > Desertifikationsbekämpfung > Hintergrund > Armutsbekämpfung

Armutsbekämpfung

Kenia: Eine Bäuerin auf ihrem bewässerten Zuckerschotenfeld in  Narumoru Agothi, Kieni East Division

Mit den acht UN-Millenniumszielen (MDG) hat sich die internationale Staatengemeinschaft das Ziel gesetzt, bis 2015 die extreme Armut weltweit wirkungsvoll zu bekämpfen. Maßnahmen der Desertifikationsbekämpfung tragen in vielfältiger Weise dazu bei diese Entwicklungsziele zu erreichen.

MDG 1 – Hunger und extreme Armut beseitigen:
Verbessertes Ressourcenmanagement in Trockengebieten trägt unmittelbar dazu bei, die Anzahl der unter extremer Armut leidenden Menschen zu reduzieren und eine bessere Ernährungssicherheit zu gewährleisten.

MDG 7 – Nachhaltigen Umgang mit der Umwelt sichern:
Programme zur Armutsbekämpfung können nur dann Aussichten auf langfristigen Erfolg haben, wenn die natürlichen Lebensgrundlagen in von Desertifikation gefährdeten Gebieten  nachhaltig gesichert werden.

MDG 8 – Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung:
Das CCD Projekt koordiniert ihre Tätigkeiten eng mit dem UNCCD-Sekretariat, dem global Mechanism, der globalen Umweltfazilität und ähnlicher Institutionen.

Good Governance und Partizipation:
Veranwortungsvolle Regierungsführung und die Verankerung der UNCCD-Umsetzung in den nationalen Strategien zur Armutsminderung (PRSPs) sind Voraussetzungen für ein erfolgreiches Ressourcenmanagement. Die Betroffenen von Desertifikation sind als Akteure gleichzeitig auch Teil der Lösung. Selbsthilfe, Selbstorganisation und Beteiligung sind daher grundlegende Prinzipien im Kampf gegen die Armut und Desertifikation.

Die acht UN-Milleniumentwicklungsziele und die Fortschritte bei der Zielerreichung


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