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Tourismus
Tourismus bietet enorme Entwicklungschancen für Partnerländer. Sie können direkt vor Ort Naturschönheiten, Erlebnisräume, fremde Kulturen, Kunst und menschliche Begegnung vermarkten. Gleichzeitig gefährdet unachtsamer Tourismus eben diese Kultur- und Naturschätze. Die GTZ trägt zu einer sozialen und ökologisch verträglichen und gleichzeitig gewinnbringenden Gestaltung von Tourismus bei. Dazu zwei Beispiele: Das touristische Potenzial im Hinterland von Montenegro lag lange brach. Durch Beratung und Moderation zwischen den Akteuren, Entwicklung der Infrastruktur und die Unterstützung bei der Vermarktung touristischer Angebote steigen Einkommensmöglichkeiten und Arbeitsplätze. Am Skutarisee und in Cetinje ist so eine Weinstraße entstanden, an der Weinverkostungen und Führungen angeboten werden. Ohne den Tourismus könnte das Pendjari-Biosphärenreservat in Benin langfristig nicht erhalten werden. Deutlich steigende Einnahmen kommen aus dem Foto – und dem Jagdtourismus. Die am Park lebende Bevölkerung hat inzwischen ein verbrieftes Recht auf einen Teil der Einnahmen und setzt diese Mittel für die Entwicklung ihrer dörflichen Infrastruktur, Schulen und Gesundheitseinrichtungen ein. Die Einstellung der Bevölkerung zum Park hat sich grundlegend geändert. Heute sind sie stolz auf „ihren Park“. Um das Tourismuspotenzial weiter auszubauen unterstützt die GTZ die lokalen Partner bei der Öffentlichkeitsarbeit in der Region und bei der internationalen Vermarktung des Parks.
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Studie "Tourismus als Handlungsfeld der deutschen Entwicklungs-zusammenarbeit", Broschüre "Tourismus als Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung" |