GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Themen > Übergreifende Themen > Sozial- und Umweltstandards > Programm Sozial- und Ökostandards > Sozialstandards > Kooperation > Deutscher Einzelhandel

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Programm Sozial- und Umweltstandards
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Deutscher Einzelhandel

Arbeiterinnen bei der Mützenherstellung

Deutscher Einzelhandel setzt auf Verantwortung bei Lieferanten

Um die Arbeitsbedingungen in den Lieferländern des deutschen Einzelhandels zu verbessern, arbeiten die GTZ im Auftrag des BMZ und die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels (AVE) zusammen. Dabei haben sich die Mitgliedsunternehmen der AVE verpflichtet, einen bestehenden spezifischen Verhaltenskodex einzuhalten. Mit diesem PPP Projekt sollen in elf Ländern Asiens und Osteuropas anerkannte Sozialstandards in Zulieferbetrieben der deutschen Textil-, Schuh- und Spielzeugindustrie eingeführt werden. Ziel ist es, mit Verbesserungen der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Beschäftigten auch die Wettbewerbsfähigkeit der betroffenen Unternehmen zu stärken. Grundlage sind international anerkannte Richtlinien wie die Kernarbeitsnormen der ILO für soziale Verantwortung.

Das Projekt erreichte seit Frühling 2003 Zulieferunternehmen mit insgesamt rund 1,25 Millionen beschäftigten Arbeitnehmern in China, Indien, Pakistan, Bangladesch, Indonesien, Philippinen, Thailand, Vietnam, Türkei, Bulgarien und Rumänien. In der ersten Phase wurden rund 2.000 Unternehmensvertreter für die Notwendigkeit von Sozialstandards zu sensibilisiert. Bis Ende 2006 sollen 1.700 Produktionsstätten einem sogenannten Audit unterzogen werden. Über diese Aktivitäten in den einzelnen Unternehmen hinaus initiiert und koordiniert die GTZ Foren, um in den einzelnen Ländern eine breitere Diskussion über Sozialstandards anzuregen. An diesen „Nationalen Runden Tischen“ nehmen nicht nur die AVE und ihre Zulieferbetriebe teil, sondern auch Vertreter von Regierungen, Gewerkschaften und Nicht-Regierungsorganisationen. Im Dialog begleiten sie die aktuellen Auditierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen des Projektes beratend und suchen darüber hinaus insbesondere Lösungen und neue Wege für die langfristige Implementierung der Sozialstandards in ihrem Land. Dabei soll die „Ownership“ der „Runden Tische“ und die zukünftige Steuerung der Prozesse zunehmend in der Verantwortung nationaler Akteure liegen. Über die Multiplikatorwirkung der an den „Nationalen Runden Tischen“ beteiligten Gruppen werden in den elf Ländern im Laufe Projektes Unternehmen mit mehr als 30 Mio. Beschäftigte für die Bedeutung von sozialen Mindeststandards sensibilisiert.


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