GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

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Themen > Übergreifende Themen > Sozial- und Umweltstandards > Programm Sozial- und Ökostandards > Ergebnisse

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Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie von:
Programm Sozial- und Umweltstandards
Tel.: +49 6196 79-1459
Fax: +49 6196 79-6132
E-Mail: social-ecological-standards@giz.de

Ergebnisse

Mexikaner mit FSC-zertifizierter Holzkohle

Das Programmbüro hat durch intensive Beratung und Hilfestellungen Standardprozesse in vielen Teilen der Welt vorangebracht. Die Aktivitäten in den einzelnen Komponenten haben zu sehr unterschiedlichen Beiträgen geführt.

Die Komponente Forstliche Zertifizierung unterstützt beispielsweise nationale Arbeitsgruppen des Forest Stewardship Council (FSC) in Lateinamerika, Afrika und Asien. Mit ihrer Hilfe werden nationale Standardwerke formuliert oder Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Zertifizierung durchgeführt.

Kakaofrucht, Ecuador

Das Projekt leitet Produzentengruppen in Anbauweisen im ökologischen Landbau und Vermarktungsmöglichkeiten von Bioprodukten an. Außerdem berät es Regierungen bei der Gesetzgebung, bei der unsere EU-Bioverordnung als Vorbild dient. 

Die Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels (AVE) führt mit der Komponente Sozialstandards ein einheitliches Modell zur Umsetzung von Sozialstandards in deren Zulieferbetrieben in Asien und Osteuropa ein.

Arbeiterinnen bei der Lochkartenstempelung

Zudem stellt die Sozialstandardskomponente das Sekretariat des Runden Tisches Verhaltenskodizes, einem deutschen Multistakeholder Forum für die Einführung von Sozialstandards in Entwicklungsländern.

In Partnerschaft mit dem Europäischen Kaffeeverband und der Schweizer SECO gestaltet die Komponente "Verhaltenskodex im Kaffeesektor" eine Initiative zur Einführung eines Verhaltenskodex für die Kaffeekette weltweit. In ihr haben sich Vertreter von Produktion, Industrie und Handel sowie Zivilgesellschaft zusammen geschlossen, um Mindeststandards für Nachhaltigkeit in Produktion, Verarbeitung und Handel von "Mainstreamkaffee" umzusetzen.

Das Programmbüro bündelt die Erfahrungen aus den unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen und zieht aus ihnen Beratungsansätze für die internationale Zusammenarbeit. Mit der Publikation "Ernst machen mit nachhaltiger Entwicklung - Die Rolle von Sozial- und Ökostandards" hat das Programm den Rahmen für Standards in der Entwicklungszusammenarbeit inhaltlich abgesteckt.

Weitere Veröffentlichungen werden sich mit best practices der Standardumsetzung und den Wirkungen von Standardinitiativen auf die Lebenssituation der Menschen in Entwicklungsländern auseinandersetzen.


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