GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

Suche 
Themen > Übergreifende Themen > Sozial- und Umweltstandards > Sozial- und Umweltstandards und MDG

Ansprechpartner

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie von:
Programm Sozial- und Umweltstandards
Tel.: +49 6196 79-1459
Fax: +49 6196 79-6132
E-Mail: social-ecological-standards@giz.de

Sozial- und Umweltstandards und die Millennium Development Goals

Die Globalisierung hat die Balance zwischen Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft  verändert. Die harte Konkurrenzsituation auf globalen Märkten, schwache Regierungsstrukturen in Entwicklungsländern und nur fragmentarisch ausgebildete globale Steuerungsmechanismen machen den Aufbau sozialverträglicher und ökologisch nachhaltiger Marktwirtschaften schwierig. In dieser Situation stellen freiwillige Selbstverpflichtungen der Privatwirtschaft – in Form von Verhaltenskodizes oder Gütesiegeln - eine Möglichkeit dar, auf dem Weg zur Marktwirtschaft weiter voranzukommen.

Die unterschiedlichen Sozial- und Ökostandards tragen auf mehreren Ebenen zur Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele (MDG – Millennium Development Goals) bei: Die Einhaltung der Kernarbeitsnormen der International Labour Organisation ist ein wesentliches Element der Armutsbekämpfung (MDG 1). Ohne die Beseitigung von Zwangs- und ausbeuterischer Kinderarbeit ist eine tragfähige wirtschaftliche Entwicklung nicht denkbar. Durch die Beseitigung von Kinderarbeit wird Kindern überhaupt erst die Möglichkeit eröffnet, sich über Bildung Humankapital anzueignen (MDG 2). Sozialstandards enthalten auch Bestimmungen zu Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, die gerade Frauen vor Gesundheitsschädigungen schützen (MDG 5). Für letztere sind die Gewährleistung der Nichtdiskriminierung am Arbeitsplatz ein schwer zu erreichendes Recht. Ein Großteil von Ihnen hat keine schriftlichen Arbeitsverträge und kann keinen Mutterschutz in Anspruch nehmen (MDG 3). Dabei arbeiten allein in der Textilindustrie ca. 80-90 Prozent Frauen. Standards, die den Umgang mit der Umwelt bewerten, fördern eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen beim Produktionsprozess (MDG 7). Schließlich werden bei der Entwicklung und Umsetzung von sozialen und ökologischen Standards im Sinne von MDG 8 Partnerschaften zwischen Geberorganisationen, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft eingegangen.

Praxisbeispiel


Ansprechpartner

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie von:
Programm Sozial- und Umweltstandards
Tel.: +49 6196 79-1459
Fax: +49 6196 79-6132
E-Mail: social-ecological-standards@giz.de
© © Copyright by GIZ. Alle Rechte vorbehalten.
Jobs und Karriere | Publikationen | Newsletter | Ausschreibungen | Presse | Kontakt | Sitemap | Login