Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
![]() |
|
Ansprechpartner
Weitere Informationen erhalten Sie von:
Dr. Annette Backhaus Tel.: +49 6196 79-1373 Fax: +49 6196 79-801373 E-Mail: annette.backhaus@giz.de |
Stabilisierung und Wiederaufbau
"Innerhalb der ersten fünf Jahre nach einem Krieg ist das Risiko, wieder Schauplatz eines offenen Konfliktes zu werden, deutlich erhöht. Wiederaufbau kann nur nachhaltig sein, wenn er gleichzeitig einer neuen Krise vorbeugt." (Weltbank) Wenn ein gewaltsamer Konflikt beigelegt ist, unterstützt wirtschaftlicher und sozialer Wiederaufbau Frieden und Stabilität. Auch ein demokratisch legitimierter und leistungsfähiger Staat ist hier unverzichtbar. Die Auswirkungen von Gewalt und Zerstörung erfordern von den betroffenen Menschen erhebliche Leistungen zum Wiederaufbau und zur Anpassung an die veränderten politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse: Sie müssen ihren Lebensunterhalt erwirtschaften und vor allem ihr Leben in Sicherheit wissen können. Die Menschen müssen wieder vertrauen - in die Mitbürger, die möglicherweise einer anderen Kriegspartei angehörten, und in politische Institutionen als Garanten für Stabilität, Rechtsstaatlichkeit und Mitbestimmung. Die GTZ arbeitet in Postkonflikt-Ländern, also in Ländern, die einen Konflikt beendet haben, meist mit dem Ziel, kurzfristig die Sicherheit von Menschen zu erhöhen und langfristig Gewalt vorzubeugen. Ob in einem Land Frieden wiederhergestellt werden kann oder ob ein gewaltsamer Konflikt erneut ausbricht, hängt von vielen Faktoren ab. In Postkonflikt-Ländern ist die Arbeit der GTZ immer nur einer von vielen Einflüssen. Jedoch widmet sie sich immer zentralen Faktoren – von Infrastrukturmaßnahmen in vom Krieg zerstörten Dörfern, die Stabilität fördern sollen, bis hin zu Trainings von Politikern zur gewaltfreien Konfliktbearbeitung.
|