Bolivien: Katastrophenvorsorge und Ernährungssicherung im Wassereinzugsgebiet des Rio San Pedro
Das Projektgebiet ist stark von Dürren und Erosion betroffen. Durch Wasserrückhaltebecken, Kleinbewässerungsanlagen, Schutzmauern, Terrassierung und Baumschulen wurde die landwirtschaftliche Nutzfläche wesentlich erhöht und das Erosionsrisiko gemindert. Außerdem ist Katastrophenvorsorge heute fester Bestandteil der lokalen Entwicklungs- und Finanzplanung.
Katastrophenrisiko-Management und Ernährungssicherung im Wassereinzugsgebiet des Rio San Pedro
El Salvador: Partizipatives Risikomanagement und nachhaltige Entwicklung des oberen Wassereinzugsgebietes des Rio Lempa
Die Degradierung der Umwelt durch Raubbau und klimatische Extremereignisse zerstört die Lebensgrundlagen am Oberlauf des Río Lempa. Um die Anfälligkeit zu reduzieren, wird Katastrophenvorsorge in Kommunalentwicklung integriert. Die Erstellung von lokalen Risikodiagnosen trägt dabei zur besseren Planbarkeit risikomindernder Maßnahmen bei.
Partizipatives Risikomanagement und nachhaltige Entwicklung des oberen Wassereinzugsgebietes des Rio Lempa
El Salvador: Wiederaufbau nach dem Erdbeben in 2001
Nach dem Erdbeben 2001 in El Salvador wurden ausgewählte Gemeinden beim Wiederaufbau unterstützt. Durch das Projekt wurde wichtige Gemeindeinfrastruktur wieder aufgebaut sowie temporäre Arbeitsplätze geschaffen. Dank der Stärkung lokaler Vorsorge- und Reaktionsfähigkeiten hat sich die Anfälligkeit der Menschen dort reduziert.
Guatemala/El Salvador: Wiederaufbau und Katastrophenvorsorge in Zentralamerika nach dem Hurrikan Stan
Der Hurrikan Stan forderte in beiden Ländern mehr als 2.000 Opfer und richtete Schäden im Wert von über einer Milliarde US-Dollar an. Durch das Projekt werden die Betroffenen in die Lage versetzt, ihre Produktionsgrundlagen wiederherzustellen und ihre Anfälligkeit für solche Katastrophen zu reduzieren. Dafür werden Schutzmaßnahmen durchgeführt und lokale Katastrophenvorsorge-Strukturen gefördert.
Wiederaufbau und Katastrophenvorsorge in Zentralamerika nach dem Hurrikan Stan
Guatemala/El Salvador: Gemeindeorientiertes Katastrophenrisikomanagement bei Hangrutschgefahren
Im Projektgebiet gibt es während der Regenzeit oft Erdrutsche und Überschwemmungen. Mittels der Sensibilisierung der Bevölkerung, eines Frühwarnsystems und verbesserter Kommunikation wurden die vorhandenen Katastrophenvorsorgestrukturen und Kenntnisse verbessert. So wurde die Bevölkerung während des Hurrikans Stan rechtzeitig gewarnt und konnte sich und ihren Viehbestand in Sicherheit bringen.
de-psb-guatemala-el-salvador-marlah-1-2-kv.zip, 0.08 MB (deutsch)
Guatemala: Lokale Entwicklung durch gute kommunale Regierungsführung
Durch unsachgemäße Nutzung natürlicher Ressourcen und mangelhafte Vorsorge-Fähigkeiten sind in Guatemala die Auswirkungen von Naturereignissen besonders schlimm. Deshalb integriert das Programm Katastrophenvorsorge. So werden unter anderem Öffentlichkeitskampagnen zu Katastrophenvorsorge durchgeführt.
Lokale Entwicklung durch gute kommunale Regierungsführung
Guatemala: Programm zur Unterstützung der Dezentralisierung und Gemeindeentwicklung
Die Komponente „Katastrophenrisikomanagement“ innerhalb des Programms DDM entwickelte kohärente Strategien und qualifizierte lokale und regionale Akteure zu nachhaltiger Entwicklung und Armutsminderung. Ein Netzwerk kommunaler Informationssysteme erfasst und analysiert sozioökonomische, umwelt- und risikobezogene Informationen, die als Grundlage für weitere Planungsprozesse dienen.
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Guatemala: Frühwarnung an Vulkanen
Zum Schutz der Bevölkerung am Fuße aktiver Vulkane wurden Vorbereitungsmaßnahmen getroffen und Frühwarnsysteme etabliert. Die Bildung von Notfallkomitees schuf die nötigen Voraussetzungen für Aktivitäten in den Gemeinden. Die Kombination aus technischer und organisatorischer Unterstützung war sehr erfolgreich und steigerte die Reaktionsfähigkeit der Bevölkerung.
de-psb-guatemala-fruehwarnung-kv.pdf, 0.05 MB (deutsch)
Guatemala: Strategieberatung/-entwicklung zum Thema gemeindeorientierte Waldbrandprävention und -kontrolle
Im Norden Guatemalas gibt es oft Waldbrände. Das Projekt förderte deshalb ihre Vermeidung und Kontrolle durch die Qualifizierung von Fachpersonal und die Etablierung eines modellhaften Frühwarn- und Kommunikationssystems. Die Bildung von Kommunikationsstrukturen zwischen den Dörfern, der Gemeinde und den verschiedenen nationalen Sektorinstitutionen verlief erfolgreich.
de-psb-guatemala-preclif-1-2-kv.zip, 0.07 MB (deutsch)
Haiti/Dominikanische Republik: Wiederaufbau und Katastrophenvorsorge im Grenzgebiet Haiti/Dominikanische Republik
Haiti und die Dominikanische Republik werden regelmäßig von extremen Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Hochwasser und Hangrutschungen heimgesucht. Mit dem Projekt werden die Lebensgrundlagen der Bevölkerung verbessert und deren Anfälligkeit reduziert. So unterstützt das Vorhaben lokale Strukturen und die Ausgestaltung des nationalen Plans zur Katastrophenvorsorge.
Wiederaufbau und Katastrophenvorsorge im Grenzgebiet Haiti/Dominikanische Republik
Honduras: Schutz und wirtschaftliche Nutzung der natürlichen Ressourcen in Honduras – Komponente West (Occidente)
Neben der Degradierung natürlicher Ressourcen durch deren nicht nachhaltige Nutzung sind extreme Naturereignisse wie Stürme und Überschwemmungen die größte Herausforderung in der Projektregion. Deshalb stärkt die Komponente lokale sowie regionale Katastrophenvorsorgesysteme, unterstützt einen Erfahrungsaustausch zwischen Kommunen sowie partizipative Entwicklungs- und Katastrophenvorsorgeplanung.
Programm Förderung nachhaltiger Ressourcennutzung und lokale wirtschaftliche Entwicklung
Honduras: Entwicklungsorientierter Wiederaufbau und Reduzierung der Katastrophenanfälligkeit im Departement Atlántida
Ende 2001 gründeten einige Gemeinden einen Zweckverband (MAMUCA genannt), um Katastrophenvorsorge untereinander abzustimmen. Durch das Projekt ist MAMUCA heute besser in der Lage, Maßnahmen der Katastrophenvorsorge nachhaltig und eigenständig durchzuführen. Durch die Bündelung der vorhandenen Ressourcen wurde beispielsweise die Durchführung von Evakuierungsmaßnahmen bei Starkregenfällen verbessert.
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Nicaragua: Anpassung an den Klimawandel durch Katastrophenvorsorge
Die Maßnahme – später in das Programm zu nachhaltigem Ressourcenmanagement integriert – gab das Wissen zu Klimarisiken an lokale Entscheidungsträger und die Bevölkerung weiter, führte Risikoanalysen durch und integrierte deren Ergebnisse in die Flächennutzungspläne. Daneben wurden Frühwarnsysteme implementiert. Diese halfen bereits 2005 zur schnelleren Evakuierung bei den Hurrikanes Wilma und Beta.
Nicaragua: Nachhaltiges Ressourcenmanagement und Förderung unternehmerischer Kompetenzen
Nicht nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen zerstört auf lange Sicht die Lebensgrundlagen der Menschen. Naturkatastrophen durch Hurrikane, Überschwemmungen und Dürren, von denen Nicaragua häufig heimgesucht wird, verschärfen die Situation. Deshalb hat sich das Programm dafür eingesetzt, dass gesetzlich verankert ist, Katastrophenrisiken bei der Raumordnungsplanung zu berücksichtigen.
Nachhaltiges Ressourcenmanagement und Förderung unternehmerischer Kompetenzen
Perú: Programm Nachhaltige Ländliche Entwicklung
Ziel des Programms ist eine nachhaltige Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen, um die Lebensgrundlagen der Landbevölkerung zu sichern. Dabei soll Katastrophenvorsorge deren Anfälligkeit vor Naturgefahren reduzieren und die Nachhaltigkeit öffentlicher Investitionen und ländlicher Wirtschaftskreisläufe sichern. Sie konnte auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene verankert werden.
Nachhaltige ländliche Entwicklung
Zentralamerika (Panama, Costa Rica, Nicaragua, El Salvador, Honduras, Guatemala): Katastrophenvorsorge
Nach dem Hurrikan Mitch unterstützte die GIZ (ehemals GTZ) das Vorhaben zur Stärkung lokaler Vorsorgestrukturen (FEMID). Dieses Vorhaben stärkte Katastrophenvorsorgestrukturen in Panama, Costa Rica, Nicaragua, Honduras und Guatemala. Instrumente und Verfahren zur Katastrophenvorbereitung wurden in Pilotgemeinden erprobt und die Ansätze in nationale Programme übertragen.
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