GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.

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Themen > Sicherheit und Wiederaufbau > Wiederaufbau und Frieden > Krisenprävention und Friedensentwicklung > Ansatz > Krisenprävention und Frühwarnung

Krisenprävention und Frühwarnung

Selten sind bewaffnete Konflikte genau vorherzusehen – weder im Hinblick auf den Zeitpunkt ihres Ausbruchs, noch bezüglich ihrer Intensität, Gestalt oder Dynamik. Und doch gibt es häufig deutliche Anzeichen, wenn friedliche Mechanismen der Konfliktbearbeitung ausgedient haben. Es ist die Aufgabe der Krisenprävention, diese Anzeichen zu erkennen, richtig zu interpretieren und Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Frühwarnung ist hier ein Stichwort, das für die GIZ besonders in Afrika eine große Rolle spielt: Sie unterstützt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Afrikanische Union beim Aufbau eines kontinentalen politischen Frühwarnsystems (CEWS). Ergänzt wird dies durch ähnliche Aktivitäten bei der ‚Economic Community of West African States‘ (ECOWAS), der ostafrikanischen ‚Inter-Governmental Authority on Development‘ (IGAD) und anderen regionalen Organisationen in Afrika.

Präventionsmaßnahmen sorgen für strukturelle Stabilität. Hierzu zählten beispielsweise ein sozialer und ökonomischer Ausgleich zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen ebenso wie die Förderung von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechen.

Letztlich entscheiden die von gewaltsamen Konflikten bedrohten Gesellschaften (oder Teile der Gesellschaft) selbst darüber, wie sie einen Konflikt austragen. Deshalb fördert die GIZ die Kompetenzen von gesellschaftlichen Gruppen und von lokalen und regionalen Institutionen, Konflikte auf zivilem Wege zu lösen. Dies geschieht etwa in der Bildungsarbeit, Jugendförderung, Versöhnungsarbeit, bei der Unterstützung von Friedensallianzen und mit Hilfe von Reformen des Sicherheitssektors.


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