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Ansprechpartner
Weitere Informationen erhalten Sie von:
Dr. Tina Silbernagl
Tel.: +49 6196 79-1697
Fax: +49 6196 79-801697
E-Mail: youth@giz.de
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Arbeitsbereiche
Die UN- Kinderrechtskonvention legt Rechte und Pflichten in drei Bereichen fest: Protektion, Prävention und Partizipation. Diese bilden den Schwerpunkt der Arbeit der GIZ mit Kindern und Jugendlichen. Neben staatlichen Akteuren und der Zivilgesellschaft beziehen wir auch die Privatwirtschaft immer stärker in unsere Arbeit ein.
- Protektion: Kinder besitzen international verbürgte Rechte. Bei deren Verwirklichung unterstützen wir die Partnerregierungen, vor allem mit Blick auf Mädchenrechte. In der Côte d’Ivoire berät die GIZ seit 2002 die Regierung zum Schutz von Kindern vor Menschenhandel und den schlimmsten Formen der Kinderarbeit. In diesem Zusammenhang erhalten Mädchen durch Beschäftigungsförderung neue Perspektiven.
- Prävention: Junge Menschen sind überdurchschnittlich von sozialer Ungleichheit und Exklusion betroffen. Sie werden daher schneller zu Opfern und Tätern von Gewalt und Kriminalität. Um dieser Herausforderung für Frieden und Entwicklung von Gesellschaften frühzeitig zu begegnen, verfügt die GIZ über vielfältige Methoden der Jugend- und Friedensarbeit sowie der Gesundheitsvorsorge. In El Salvador wurde mit Hilfe eines Planungstools zur Systemischen Jugendgewaltprävention eine Komponente zum friedlichen Zusammenleben entwickelt und befindet sich dort in der Durchführung.
- Partizipation: Nicht nur Schutz, sondern auch Rechte gesellschaftlicher und politischer Teilhabe von Jugendlichen sind in internationalen Abkommen festgeschrieben. Diese so genannten Teilhaberechte spielen dennoch in vielen Staaten dieser Welt bis heute eine untergeordnete Rolle. Die GIZ hat jahrelange Erfahrung in Jugendsozialarbeit und darin, Partnerländer in der Implementation lokaler und nationaler Jugendpolitik zu unterstützen. Mit unserer Arbeit tragen wir zur Verwirklichung der Rechte junger Menschen bei. In Westafrika wurden mit Hilfe des Toolkits „Get youth on Board!” von Entscheidungsträgern aus Guinea, Sierra Leone und Liberia Strategien entwickelt, die eine regionale Kooperation zur partizipativen Jugendarbeit vorantreiben.
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