GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Weitere Informationen erhalten Sie von:
Dr. Tina Silbernagl
Tel.: +49 6196 79-1697
Fax: +49 6196 79-801697
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Ansatz

Junge Menschen haben grundlegende Rechte, die ihnen den gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Gesundheitsdiensten oder gesellschaftlicher Beteiligung garantieren. Nur so können sie ihre Potenziale ausbauen und gesellschaftliche Entwicklungsprozesse mitgestalten. Kinder und Jugendliche sind aber noch immer überdurchschnittlich häufig Opfer von Gewalt, Ausbeutung, Arbeitslosigkeit und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Daran wird deutlich, dass Kinder- und Jugendrechte bisher in vielen Partnerländern unzureichend umgesetzt werden. Oft sind Strukturen zur Jugendförderung sowie zur Umsetzung von Jugendpolitiken nur schwach ausgeprägt. Demzufolge besteht eine große Nachfrage nach Beratung zum Aufbau von solchen Strukturen, ebenso wie bei der konkreten Umsetzung von Kinder- und Jugendrechten. 

Das Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist es, die UN-Kinderrechtskonvention und weitere international verbriefte Kinder- und Jugendrechte umzusetzen. Junge Menschen sollen ihre Rechte und Pflichten kennen und einfordern, um somit am öffentlichen Leben partizipieren zu können. Pflichtenträger wie Eltern, Jugendsozialarbeiter, Lehrer oder Polizisten müssen darüber hinaus befähigt werden, jungen Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen. Die GIZ unterstützt Partnerregierungen und staatliche Institutionen dabei, Umsetzungsstrategien zur Erfüllung ihrer Pflichten zu entwickeln und zu realisieren. Den Rahmen  hierzu bildet der Entwicklungspolitische Aktionsplan für Menschenrechte 2008 – 2010 des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Mit ihm wird unsere Entwicklungspolitik systematisch auf die weltweit anerkannten Menschenrechte ausgerichtet, die die emanzipatorischen Potenziale der Entwicklungszusammenarbeit herausstellt,  die Menschen als Subjekte und Akteure ihrer eigenen Entwicklung sieht und fördert.


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