Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Internationale AbkommenZentral für die Arbeit der GIZ für und mit Kindern und Jugendlichen sind die Abkommen und politischen Willenserklärungen der Staatengemeinschaft. Im Folgenden werden die wichtigsten Übereinkünfte vorgestellt. Internationale KonventionenUN-Kinderrechtskonvention (1989)Die zentralen Prinzipien der Kinderrechtskonvention sind: Orientierung am Wohl des Kindes, Überleben und Entwicklung, Partizipation und Nichtdiskriminierung. 190 der 192 UN-Mitgliedsstaaten haben die Kinderrechtskonvention ratifiziert. Der UN-Kinderrechtsausschuss überwacht, dass die Staaten die Kinderrechtskonvention umsetzen. Im Jahr 2000 wurde die Kinderrechtskonvention durch zwei Zusatzprotokolle ergänzt. Das erste enthält Regelungen gegen die Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten und verbietet die Teilnahme von Jugendlichen unter 18 Jahren. Das zweite Fakultativprotokoll verbietet Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornografie und verpflichtet die Unterzeichnerstaaten zu vorbeugenden und Rehabilitationsmaßnahmen. Afrikanische Kinderrechts- (1999) und Jugendcharta (2006)Die Afrikanische Kinderrechtscharta ist in weiten Teilen an die UN-Kinderrechtskonvention angelehnt. Anders als in dieser fehlt aber der Anspruch auf soziale Absicherung, dafür garantiert sie einige zusätzliche Vorschriften, wie das Verbot gefährlicher kultureller Praktiken. Mit der Afrikanischen Jugendcharta werden die Kinderrechte auf die Jugendlichen ausgedehnt. Sie befindet sich allerdings noch in der Ratifizierung. Iberoamerikanische Jugendkonvention (2008)Sie orientiert sich an der UN-Kinderrechtskonvention, betont aber stärker das Beteiligungsrecht und verankert noch zusätzliche Rechte, beispielsweise das Recht auf Gründung einer Familie. Die Ratifizierung ist noch nicht abgeschlossen. ILO-Konventionen 138 und 182
Internationale politische AbsichtserklärungenWeltaktionsprogramm für die JugendEs wurde 1995 von der UN-Generalversammlung verabschiedet und 2005 erweitert. Das Programm definiert 15 Schwerpunktthemen der Jugendförderung, die zu drei Bereichen zusammengefasst sind: Jugend in der globalen Wirtschaft, Jugend in der Zivilgesellschaft sowie Jugend und ihr Wohlbefinden. Gleichzeitig schlägt das Weltaktionsprogramm auch Maßnahmen vor. Die einzelnen Mitgliedsstaaten haben sich verpflichtet, diese nicht nur für, sondern gemeinsam mit Jugendlichen umzusetzen. Auf den beiden Weltkindergipfeln von 1990 und 2002 wurden weitere wichtige Erklärungen verabschiedet. Weitere Informationen
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