Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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Jugendförderung und GewaltpräventionProgrammkurzbeschreibung
Bezeichnung: Jugendförderung und Gewaltprävention
AusgangssituationIn fast allen lateinamerikanischen Ländern nimmt physische wie psychische Gewalt unter Jugendlichen zu. Fehlende Zukunftsperspektiven, mangelnde soziale Kontrolle und Gewalt in den Familien sind dafür hauptsächlich verantwortlich. Vielfach sind Jugendliche sowohl Opfer als auch Täter. Die meisten Regierungen haben die Bedeutung von Jugendgewalt erkannt und setzen zum Teil erhebliche Mittel für die Bekämpfung ein. Erfahrungen mit viel versprechenden Ansätzen beeinflussen die Strategieentwicklung bisher jedoch erst selten. Viele Maßnahmen haben deshalb noch nicht die erwünschten Wirkungen. ZielBewährte Erfahrungen und Maßnahmen aus Jugendarbeit und Gewaltprävention werden vertieft, weiterentwickelt und verbreitet. Vor allem die Prävention, also die Vormeidung und vorausschauende Verhütung von Gewalt, wird stärker ins Blickfeld staatlicher Förderprogramme gerückt. Jugendliche wirken an der Gestaltung und Durchführung von Maßnahmen mit. Ihre Fähigkeiten zu einer friedlichen Konfliktbewältigung werden gestärkt. VorgehensweiseDas Projekt „Jugendförderung und Gewaltprävention“ ist ein überregionales Kooperationsvorhaben mit der Pan American Health Organisation – PAHO. Jugendfördermaßnahmen zur Stärkung von Gewaltprävention und Friedenskultur werden in El Salvador, Honduras, Nicaragua, Kolumbien, Peru und Argentinien durchgeführt. Zielgruppe des Projekts sind sozial benachteiligte, durch Gewalt gefährdete Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Haushalten, vorwiegend aus Armutsgebieten am Rand von Metropolen. Mittler, wie private und öffentliche Einrichtungen der Jugendarbeit und Gewaltprävention, werden hinzugezogen, um die Jugendlichen direkt zu erreichen. Das Vorhaben ist auf lokaler, nationaler und überregionaler Ebene aktiv. Innovative Gewaltprävention und die Förderung von Selbsthilfeaktivitäten Jugendlicher stehen auf lokaler Ebene und auf Landesebene im Zentrum. Hier werden hauptsächlich Strategien entwickelt, sektorübergreifende Netzwerke geknüpft sowie Pilotprojekte durchgeführt. Überregional wird der Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Ländern unterstützt. Ein Wissensmanagementsystem wird eingerichtet sowie ein sektorübergreifendes Netzwerke unterstützt. Auf allen Ebenen unterstützt das Vorhaben die aktive Beteiligung von Jugendlichen. Weiterführende Informationen
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