GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

GTZ ist jetzt die GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Themen > Übergreifende Themen > Gender > Gender und MDG

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Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie von:
Katrin Adams
Tel.: +49 6196 79-7268
Fax: +49 6196 7980-7268
E-Mail: katrin.adams@giz.de

Gender und die Millennium Development Goals

Die gesellschaftliche Stärkung von Frauen hat nachgewiesen positive Auswirkungen auf Armutsminderung. Ungleiche Machtverhältnisse zwischen Männern und Frauen beseitigen heisst, strukturelle Ursachen für soziale und politische Instabilität überwinden, innergesellschaftliche Konflikte vermeiden und damit die Armut effektiver bekämpfen.
Die enge Verknüpfung zwischen mehr Gleichberechtigung und effektiverer Armutsreduzierung findet ausdrückliche Erwähnung in der Millenniumserklärung der Vereinten Nationen und den daraus abgeleiteten Entwicklungszielen (MDG - Millennium Development Goals). Inhalt des MDG 3 ist die Gleichstellung der Geschlechter und gesellschaftliche Stärkung (empowerment) von Frauen. Darüber hinaus gibt es klare Verknüpfungen mit anderen Entwickungszielen: Die Stärkung der Rechte von Frauen, ihres Zugangs zu Ressourcen und ihrer Verhandlungsposition hat armutsmindernde Auswirkungen für Haushalte und die Gesamtwirtschaft (MDG 1). Ein gestiegener Einfluss von Frauen auf wichtige Ressourcen kann sich zugunsten besserer Ernährung, Bildung und Gesundheitsvorsorge für die gesamte Familie auswirken (MDG 2, 4-6). Studien zufolge wirkt die stärkere politische Teilhabe von Frauen auch auf eine armutsorientiertere Verwendung öffentlicher Mittel. Eine herausragende Bedeutung für die Erreichung der MDG nimmt Bildung ein. Ein höherer Bildungsgrad wirkt sich für alle Entwicklungsaspekte positiv aus – angefangen von wirtschaftlichen und Beschäftigungschancen über Gesundheitsaspekte bis hin zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen.

Praxiserfahrungen

Die GIZ hat die Gleichberechtigung der Geschlechter systematisch als Querschnittsaufgabe verankert. Daneben sind spezifische Handlungsbereiche beispielsweise:

  • Stärkung von Frauenrechten
  • Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt
  • Integration der Genderperspektive in Armutsbekämpfungstrategien (PRS) und nationale Politik 
    und ihre konzeptionelle Weiterentwicklung.

Das Portfolio umfasst etwa 25 Vorhaben. Regionale Schwerpunkte sind Lateinamerika, Afrika und der Mittlere Osten / Zentralasien.

Projektbeispiele


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