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Ansprechpartner


Frau María José Moreno Ruíz
E-Mail: mariajose.moreno@gtz.de

Genderorientierte Fiskalpolitik in Lateinamerika und der Karibik

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Genderorientierte Fiskalpolitik
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Lateinamerika, länderübergreifend
Politischer Träger: Lateinamerikanische Fakultät für Sozialwissenschaften (FLACSO)
Gesamtlaufzeit: September 2003 bis August 2009

Ausgangssituation

Frauen in Lateinamerika. © GTZ

Makroökonomische Analysen belegen, dass sich ein hoher Grad an Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen positiv auf die soziale Situation auswirkt und zu einem höheren Wirtschaftswachstum führt. Eine auf Gleichberechtigung ausgerichtete öffentliche Politik wird bei der Armutsbekämpfung als unumgänglich angesehen. Eine wirksame Politik der Gleichberechtigung muss an öffentlichen Haushaltsprozessen ansetzen. Einige Länder Lateinamerikas haben bereits Erfahrungen auf nationaler wie auch kommunaler Ebene mit der Integration von Genderaspekten in Haushaltsprozesse gesammelt. Was fehlt, ist die fehlende Systematisierung und Verknüpfung dieser Erfahrungen über die Ländergrenzen hinweg, was den Wissentransfer und Kooperationen behindert.

Ziel

Das Projekt ermöglicht Haushaltsfachleuten staatlicher und nicht-staatlicher Institutionen und Organisationen in ausgewählten Ländern und Gemeinden Lateinamerikas die lateinamerikanischen Erfahrungen der Integration von Genderkriterien in öffentliche Haushaltsprozesse zu nutzen.

Dies bewirkt, dass Regierungen Rechenschaft ablegen können, welche Auswirkungen ihre Haushaltspolitiken auf Geschlechterverhältnisse und Gleichstellung zwischen Mann und Frau haben. Das Geschlechterverhältnis soll Betrachtungspunkt bei der Regierungs- und Wirtschaftspolitik werden.

Dies soll Frauen und indigenen Bevölkerungsgruppen, welche verstärkt unter struktureller Diskriminierung zu leiden haben, langfristig indirekt zugute kommen.

Der Verankerung des Gedankes einer „Partizipativen Entwicklung“ und der „Guten Regierungsführung“ bei den politisch Handelnden sind Nebenaspekt des Projektes. Analysefähigkeit und soziale Kontrolle seitens der Organisationen der Zivilgesellschaft sind für Veränderungen der technischen Verfahren des Haushaltsprozesses erforderlich.

Vorgehensweise

Das Projekt unterstützt das Wissensmanagement auf regionaler Ebene zum Thema in Lateinamerika und bildet prozessorientiert Fachleute aus. Es berät zu Instrumenten und Methoden der Integration der Genderperspektive in öffentlichen Haushaltsprozesse.

Weiterführende Informationen


Ansprechpartner


Frau María José Moreno Ruíz
E-Mail: mariajose.moreno@gtz.de
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