Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.giz.de.
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GIZ-Büro Mauretanien
Landesdirektor/in Ulrike Ebeling Postanschrift B.P. 5217 Nouakchott Mauretanien Tel.: +222 45256725 Fax: +222 45254423 E-Mail: GIZ-Mauretanien@giz.de |
Mauretanien
Die Technische Zusammenarbeit im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit dem Partnerland Mauretanien begann kurz nach der Unabhängigkeit 1960 mit dem Aufbau der staatlichen Druckerei und der nationalen Entwicklungsgesellschaft SONADER. In den folgenden Jahren wurde die Kooperation auf wichtige Sektoren der mauretanischen Gesellschaft und Volkswirtschaft ausgedehnt. Seit 1991 ist die GIZ (bis Ende 2010: GTZ) mit einem eigenen Büro in der Hauptstadt Nouakchott vertreten. Die Dürrekatastrophe im Sahel in den 1970er-Jahren hat in Mauretanien zu einem tiefgreifenden Strukturwandel beigetragen, dessen Folgen durch das Bevölkerungswachstum verschärft werden: Die früher zu 70 Prozent nomadisierende Bevölkerung ist weitgehend sesshaft geworden, sodass heute nur noch etwa sieben Prozent als Nomaden bezeichnet werden können. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf das Leben in den städtischen und ländlichen Gebieten. Die 2001 erstellte und 2011 fortgeschriebene Armutsbekämpfungsstrategie trägt diesen Herausforderungen Rechnung und orientiert sich an zentralen Herausforderungen Mauretaniens. Handlungsleitend für die Regierung sind:
Die nach dem Staatsstreich 2008 gewählte Regierung hat der Demokratisierung und Entwicklung des Landes neue Impulse gegeben, bei deren Umsetzung sie von der deutschen Entwicklungspolitik unterstützt wird. Die deutsch-mauretanische Entwicklungszusammenarbeit konzentriert sich auf zwei Schwerpunkte:
Die GIZ unterstützt im Auftrag des BMZ Reformprozesse in der Politik Mauretaniens, die notwendig sind, um Prinzipien transparenter und guter Regierungsführung einzuführen und umzusetzen. Durch die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen, den Schutz der Biodiversität und die Anpassung an Veränderungen durch den Klimawandel soll die Politik stärker an den Bedarfen der mehrheitlich armen Bevölkerung ausgerichtet werden. Auf die enge Verzahnung der Vorhaben mit den Maßnahmen der Finanziellen Zusammenarbeit der KfW Entwicklungsbank sowie auf eine koordinierte Zusammenarbeit mit anderen Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit, vor allem der EU und deren Mitgliedsstaaten, wird großer Wert gelegt. |