Die Bundesrepubik Deutschland kooperiert im Bereich der Entwicklungsorientierten Drogenpolitik mit zahlreichen Entwicklungsländern seit 1981. Die Zusammenarbeit beschränkt sich dabei nicht nur auf Regierungen: die Kooperation mit Nichtregierungsorganisationen (NRO) gewinnt immer mehr an Bedeutung.
Die GIZ (ehemals GTZ) strebt zudem die Kooperation auf deutscher, nationaler und internationaler Ebene an, mit dem Ziel
- gemeinsam Konzepte und Strategien zu entwicklen,
- auf operationaler Ebene Aktivitäten zu koordinieren und effizienter zu betreiben.
Das Programm EOD hat derzeit Kooperationsvereinbarungen mit den folgenden Organisationen:
-
United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC)
Das United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) ist global eine der wichtigsten Einrichtungen im Kampf gegen illegale Drogen und internationale Kriminalität. Derzeit wird eine formalisierte Kooperation mit UNODC auf beiden Seiten angestrebt, gemeinsame Bearbeitung liegt vor allem bei den Themen Drogen und HIV/AIDS, Alternative Entwicklung sowie Drogen und Konflikt.
www.unodc.org
-
Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO)
Die FAO setzt sich global gegen den Welthunger ein mit einem starken Schwerpunkt auf Landwirtschaft und ländlicher Entwicklung. Derzeit wird eine formalisierte Kooperation mit der FAO auf beiden Seiten angestrebt, vor allem im Hinblick auf Alternative Entwicklung mit dem Schwerpunkt auf Afghanistan.
www.fao.org
-
World Health Organization (WHO)
Die Weltgesundheitsorganisation beschäftigt sich auch mit der Vorbeugung und Behandlung gesundheitlicher Schäden des Drogenkonsums. Eine themenbezogene Kooperation zwischen der GIZ und WHO findet vor allem im Bereich Harm Reduction in Osteuropa statt.
www.who.org