Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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ErgebnisseDie Bundesrepublik Deutschland kooperiert zur Drogenkontrolle seit 1981 mit Thailand und seit 1990 mit zahlreichen weiteren Entwicklungsländern. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) verfügt dadurch über umfangreiche Erfahrungen aus zahlreichen Projekten in Partnerländern. In der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit wurden Projekte der Alternativen Entwicklung in Bolivien, Peru und Kolumbien sowie Thailand und Laos unterstützt. Maßnahmen zur Suchtprävention oder zur Stärkung von Institutionen der Drogenkontrolle wurden unter anderem in Peru, Bolivien, El Salvador und Kolumbien sowie in Thailand, Indien, Afghanistan, Vietnam, Kambodscha, Pakistan und Bangladesh gefördert. Die Zusammenarbeit beschränkte sich dabei nicht nur auf Regierungen. Die Kooperation mit Nichtregierungsorganisationen (NRO), Gemeinde- und Selbsthilfegruppen gewann in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Dies gilt für Programme der Alternativen Entwicklung und noch stärker für Maßnahmen zur Suchtprävention in Entwicklungsländern. Erfolgreich war die Kombination aus intensiver Drogenkontrolle und der Entwicklung von Alternativen zum illegalen Schlafmohnanbau in Thailand, noch bis in die 1980er Jahre ein bedeutender Produzent von Opium und Heroin. Die UN und eine Reihe von Staaten – neben den USA führend auch Deutschland – unterstützten Thailand lange und intensiv bei der Drogenkontrolle wie bei der Entwicklungsarbeit. Das "Thai German Highland Development Programme" beispielsweise arbeitete von 1981 bis 1998. Deutschland investierte rund 20 Millionen Euro. Die thailändische Seite trug einen Betrag in gleicher Höhe bei. Die Bilanz: Der Lebensstandard der ehemals Schlafmohn produzierenden Bergstämme stieg in den 1980er- und 1990er-Jahren beträchtlich. Dies gilt für Ernährung, Einkommen, Gesundheitsversorgung, Schulen und die Erschließung der Gebiete durch Straßen. Die Opiumproduktion sank stark, in den Projektgebieten sogar überdurchschnittlich, und vor allem langfristig und nachhaltig. Wichtig für diesen Erfolg sind die günstigen politischen Rahmenbedingungen:
Hinzu kommt, dass Thailand die Drogenproblematik – und seine Entwicklungsprobleme – nicht nur als "external affair" und als das Interesse der internationalen Gemeinschaft behandelt, sondern auch selbst erhebliche Anstrengungen unternommen hat. Auch bei der Suchthilfe gibt es Erfolgsgeschichten: Im Iran wurde mit Hilfe der GIZ (ehemals GTZ) ein Projekt zur Harm Reduction (Schadensminimierung) für intravenöse Drogennutzer/innen in Teheran gefördert. Der Projekterfolg wurde vor allem daran gemessen, dass die angebotenen Maßnahmen durch die Zielgruppe zunehmend aufgesucht wurden, etwa um sich steriles Spritzenbesteck oder Kondome zu besorgen. Es wird geschätzt, dass bisher circa 60 bis 80 Prozent der Zielgruppe durch dieses Projekt erreicht wurde. Das Projekt wurde bereits aus mehreren Quellen positiv bewertet, zum Beispiel:
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AktuellesEmerging Practices for the Treatment and Prevention of Drug Dependence in Afghanistan
Publikation zum Thema Reduzierung des Drogenkonsums |