Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH bündelt seit dem 1. Januar 2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von DED, GTZ und Inwent. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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Dr. Linda Helfrich Tel.: +49 6196 79-3466 Fax: +49 6196 79-803466 E-Mail: eod-info@giz.de |
Hintergrund
Entwicklungs- und Transformationsländer sind von der globalen Drogenproblematik besonders betroffen. Traditionell findet der Anbau von Drogenpflanzen vor allem in Entwicklungsländern in Lateinamerika (Kokapflanze), Asien (Schlafmohn) und Nordafrika (Cannabis) statt. Den Bauern bietet der Anbau von Drogenpflanzen höchstens eine kurzfristige Einkommensquelle und Verbesserung der Lebenssituation. Andererseits verhindert er ein friedliches Zusammenleben, Zugang zu staatlichen Gesundheits- und Bildungsdienstleistungen und einen verbesserten Zugang zu legalen Märkten. Im Rahmen der internationalen Drogenpolitik und UN-Drogenkonventionen sind die Anbauländer mit der Aufgabe konfrontiert, den Anbau von Drogenkulturen zu reduzieren und den weltweiten illegalen Handel zu unterbinden. So existieren nationale, regionale und internationale Strategien und Initiativen, um die Drogenproblematik langfristig und nachhaltig einzudämmen. |