GIZ - Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

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Themen > Übergreifende Themen > Drogen > Entwicklungsorientierte Drogenpolitik

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Programm Entwicklungsorientierte Drogenpolitik

Frau im Mohnfeld. © GTZ 2004.

Seit 1990 wird der Drogenkontrolle durch Entwicklungsmaßnahmen ein hoher entwicklungspolitischer Stellenwert beigemessen.

Um dieser Aufgabe der Entwicklungszusammenarbeit gerecht zu werden, fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Programm Entwicklungsorientierte Drogenpolitik (EOD) der GIZ.

Das Programm leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der internationalen Drogenpolitik. Insbesondere seit der UN-Sondergeneralversammlung zur Drogenkontrolle im Juni 1998 und auch innerhalb der aktuellen Nachfolgeversammlung in 2008/ 2009 wird ein hohes Engagement der internationalen Gemeinschaft für die internationale Drogenkontrolle gefordert.

Das Programm unterstützt nationale und lokale Strategien und Maßnahmen in Entwicklungs- und Transformationsländern. Das Ziel ist, die negativen individuellen und gesellschaftlichen Folgen von Drogenproduktion und -handel so weit wie möglich einzudämmen. Die gemachten Erfahrungen werden konzeptionell verarbeitet und tragen zur internationalen fachlichen und politischen Auseinandersetzung mit der globalen Drogenproblematik bei.

In den vergangenen Jahren gelang es trotz begrenzter Mittel, langfristig tragfähige Alternativmodelle zum Anbau von Drogenkulturen aufzuzeigen und effektive Suchtpräventionsansätze zu entwickeln. Auch erlangten die drogen- und entwicklungspolitischen Prinzipien der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zunehmende Wirkung in der Politik der Partnerländer. Klar wurde aber auch: Damit die Instrumente und Strategien, welche die GIZ für das BMZ entwickelt hat, wirkungsvoll werden können, braucht es funktionierende staatliche und rechtsstaatliche Strukturen, ein rechtsstaatliches System, einen klaren politischen Willen und – bis auf weiteres – wohl auch viel internationale Unterstützung.


Aktuelles

UN-Simulation in Ecuador
Wissenstransfer einmal anders: Ecuadorianische Studierende erarbeiten modellhaft Resolutionen zur Drogenpolitik und Korruptionsprävention.
Training - an integrated approach to reducing drug-related harm
Dieser Flyer beschreibt den Inhalt und die Ziele eines Trainings zu Integrierter Kommunaler Drogenpolitik.
Drogen und Entwicklung in Afghanistan
Wir haben einige Informationen zur Drogenproblematik in Afghanistan zusammengestellt.
Diskussionspapier: Drogen und Konflikt
Neues Diskussionspapier des EOD zeigt den Zusammenhang zwischen Drogen und Konflikt auf und gibt Empfehlungen für die EZ.

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